Positive Psychologie
Shownotes
Was macht ein gutes Leben aus? Und wie können wir unser psychisches Wohlbefinden stärken – ohne unser ganzes Leben auf den Kopf zu stellen?
In dieser Podcastfolge spricht Julia Lindner, systemische Coach, Referentin und Expertin für Positive Psychologie, darüber, wie wir mit wissenschaftlich fundierten, aber leicht umsetzbaren Impulsen mehr Zufriedenheit, Resilienz und Lebensfreude in unseren Alltag bringen können. Ihr Ansatz: Es braucht keine radikale Selbstoptimierung, sondern kleine, bewusste Schritte, die nachhaltig wirken.
Gemeinsam sprechen wir darüber,
was Positive Psychologie wirklich ist – und was sie von klassischer Psychologie unterscheidet, warum unser Gehirn häufig stärker auf Probleme als auf Positives reagiert, wie kleine Gewohnheiten langfristig unser Wohlbefinden beeinflussen, welche Rolle Dankbarkeit, Stärken und positive Beziehungen für ein erfülltes Leben spielen, warum Selbstfürsorge nichts mit Egoismus zu tun hat, und wie jede und jeder sofort mit einfachen Mini-Steps beginnen kann, das eigene Leben bewusster und leichter zu gestalten.
Eine inspirierende Folge für alle, die sich mehr Gelassenheit, innere Stärke und Lebensfreude wünschen – ganz ohne Perfektionsdruck.
Mehr über Julia Lindner: 🌐 https://julialindner.de/ 🌐 https://www.dgpp-online.de/
Transkript anzeigen
00:00:09: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
00:00:11: Dieser Podcast von FAMPLUS soll Sie bei genau diesem Thema unterstützen, in allen Lebenslagen immer wieder verschiedene Fokusthemen und immer wieder passende Experten!
00:00:23: Der Podcast für Berufstätige zum Thema Vereinbarkeits von Beruf & Familie Dass ihr da seid, heute geht es um mehr Leuchten in den Augen.
00:01:01: Und warum ich das so sage?
00:01:02: Genauso wie ich sage, dass erklärt uns jetzt gleich Julia Lindner die selbstständig im Bereich mentaler Gesundheit und positive Psychologie.
00:01:11: Hallo Julia!
00:01:12: Hallo Denise Ich freue mich und ich sehe auf deinen In deine strahenden Augen.
00:01:17: Das ist auch schön!
00:01:19: Ist das schön, dass wir uns sehen können?
00:01:20: oder wie sollten Sie podcast einfach auf mal mit Video machen finde ich?
00:01:24: Weil
00:01:25: genau heute und ich habe schon zitiert mehr Leuchten in den Augen.
00:01:29: da steht genauso auf deiner Homepage die übrigens großartig ist und es geht um das Thema positive Psychologie.
00:01:37: bevor wir jetzt an die Emotionen gehen, einmal ganz kurz gekleppt.
00:01:41: Was unterscheidet denn die positive Psychologie von der klassischen Psychologie?
00:01:47: Ja da gibt es.
00:01:48: in dem Sinn kann man nicht sagen das unterscheidet sie sondern ergänzt sie eher.
00:01:52: ja die die klassische Psychologie ich sage mal die klinische Psychologie ist tendenziell defizit orientiert das beschäftigt sich mit Krankheiten und die positive psychologie als Ergänzung dazu ist nur die wissenschaft dessen was das Leben lebenswert macht Bezogen auf Individuen, Organisationen und Gesellschaft.
00:02:12: Wie können wir ein gelingendes Leben führen?
00:02:15: Darum geht es eigentlich.
00:02:16: Ganz viel um Ressourcen, um Stärken, um Potenziale ... Wenn jemand nicht psychisch krank ist, heißt er nicht, dass es ihm psychisch gut geht.
00:02:27: Und die positive Psychologie kann überall ansetzen!
00:02:30: Bei jedem Menschen sozusagen,
00:02:31: ja.
00:02:31: Ja und wie gesagt dieses Mehrleuchten in den Augen das hat mich schon so gepackt muss ich wirklich sagen in dieser Begriff Wie bist du dazu gekommen?
00:02:42: Also wann hast Du gesagt auch positive Psychologie meisters wäre.
00:02:46: doch was für mich.
00:02:48: Ich fange mal ganz hinten Ganz ursprünglich vor zwanzig Jahren habe ich Psychologie- und Kommunikationswissenschaft studiert.
00:02:55: So
00:02:55: alt bist du doch noch gar nicht.
00:02:58: Das ist die gute Tageskredite.
00:03:01: Und dann habe ich einen ziemlichen Fokus auf die Kommunikation gehabt, war lange in der PR, in der Unternehmensberatung als Pressesprecherin tätig und hab da viele Transformationsprogramme in Unternehmen begleitet und hab dann irgendwann das Gefühl gehabt eigentlich interessiert nicht mehr der Mensch dahinter also nicht nur darüber zu sprechen oder zu schreiben wie Unternehmen, Transformationen, Veränderungen ermöglichen.
00:03:27: Sondern wie geht es den Menschen damit?
00:03:29: Die da durch müssen.
00:03:30: und dabei ist mir immer mehr aufgefallen wenn ich über die Flure gelaufen sind, wie eben dieses Leuchten in den Augen so abgenommen hat zeitweise oder auch auf der Straße noch einmal so durch die Fußgängerzone läuft dann guckt man manchmal in so wie soll ich sagen vielleicht traurige stumfe Gesichter.
00:03:45: Und da bin ich wieder zurückgekommen zu meinem ersten Studium.
00:03:49: dachte mir eigentlich habe mich die Psychologie immer wahnsinnig interessiert immer auch privat.
00:03:53: Warum mache ich da nicht wieder einen Schwenker hin?
00:03:55: Zurück sozusagen oder nach vorne und habe dann durch ein Zufall die positive Psychologie entdeckt.
00:04:03: Da hat damals der erste Jahrgang des Masters angefangen in Berlin, und ich dachte mir was für ein toller Studium!
00:04:10: Was für ein tolles Thema.
00:04:11: aber wie soll ich das bitte machen?
00:04:13: Neben dem Kind neben meinem Job als Pressesprecherin?
00:04:17: ja und dann hab' ich erfahren dass mit den zweiten Kind schwanger bin meine
00:04:22: Möglichkeit
00:04:23: sozusagen,
00:04:24: dieses Studium
00:04:25: irgendwie in mein Leben zu integrieren und habe mich dann sehr viel damit beschäftigt.
00:04:30: Und das hat mich dann gar nicht mehr losgelassen.
00:04:32: also vor fünf Jahren hab ich dann damit angefangen, mich damit zu beschäftigen und habe auch gemerkt dass da mit euch so meine Augen des Leuchten anfangen und wie toll die positive Psychologie ist einmal als Wissenschaft aber auch die Anwendung im Alltag So die kleinen Dinge im Alltag, was die ausmachen.
00:04:47: und dann habe ich dann irgendwann meinen sicheren Konzern Job an den Nagel gehängt.
00:04:51: Und hab mich komplett damit selbstständig gemacht.
00:04:53: Und sag mal, kam denn in dem Moment schon das Leuchten?
00:04:56: oder kam da erstmal das große Pee für Panik?
00:05:01: Wann kam das Leuchen bei dir?
00:05:04: Du meinst die Panik im Sinne von aufgebende Sicherheit?
00:05:08: Genau das.
00:05:09: Irgendwie kam sofort das Leuchten in dem Moment, wo du eine Entscheidung für dich getroffen hast von der du glaubtest dass sie die richtige ist.
00:05:16: oder Ist das ein Prozess so einen Leuchte in den Augen?
00:05:21: Ich glaube es ist schon... Also auf der einen Seite habe ich gespürt Es ist auf jeden Fall mein Thema weil's mir auch so leicht gefallen ist und sich so natürlich angefühlt hat.
00:05:31: Und gleichzeitig hab' ich das aber erst mal neben meinem Hauptjob aufgebaut.
00:05:37: Also ich bin nicht gleich in die Folgen gegangen, sondern ich habe es aufgebaut und gemerkt, Mensch das macht mir große Freude.
00:05:42: Das gibt mir auch Energie im Vergleich jetzt zu meinem alten Job.
00:05:46: wenn ich das so miteinander verglichen hab, habe ich das Gefühl gehabt Ich habe zum Beispiel dabei meinen ehemaligen Arbeitgeber angefangen Resilienzworkshops zu geben Und auch allein die Interaktion mit den Menschen da, das Feedback was sich da bekommen hat hat mir so viel gegeben, dass ich das Gefühl hatte, nee.
00:06:03: Ich will das eine ein bisschen abbauen und das andere ein bisschen
00:06:05: aufbauen.".
00:06:05: Und so hat sich das entwickelt und irgendwann musste ne Entscheidung treffen.
00:06:08: Man kann nicht zwei Kinder haben!
00:06:10: Ein Teilzeitjob, ne Selbstständigkeit?
00:06:13: Und irgendwann muss man springen.
00:06:14: Dann hab' ich damals bei Insta ... weiß ich noch einen Post geschrieben.
00:06:18: manchmal... Muss man springe und damit ein größeres Stück zu einem selber.
00:06:23: Das ist es eigentlich.
00:06:25: Mein erster Chef hat mal zu mir immer gesagt Die Mutigen gehört die Welt, sondern das ist so.
00:06:30: Jetzt bin ich mal mutig und was ist denn das Schlimmste, was passieren kann?
00:06:33: Zur Not klappt es nicht.
00:06:34: und dann gehe ich wieder zurück in die Kommunikation.
00:06:37: Auch kein Drama!
00:06:38: Aber wenn ich's nicht probiert hätte, hätt' ich sicherlich mal bereut.
00:06:42: Ach du... Und du hast auch einen Spruch den Du auf Deiner Seite geschrieben hast der von Antoine de Santexupéry, wer ihn kennt, den kleinen Prinzen vielleicht aus der Schule von früher, wir haben es auch in Französisch gelesen.
00:06:55: Es war ein wunderbares Buch.
00:06:57: da geht's eigentlich um die... naja ich sag mal bisschen um die Begegnungen mit Menschen oder mit fröhlichen Menschen, die unsig zu scharen das ist eigentlich das was einen total beflügelt und belebt.
00:07:10: Total!
00:07:10: Und das ist auch das was am meisten Spaß macht.
00:07:13: also ich mache ja viele Workshops und Trainings in Unternehmen manchmal online meistens In Persona.
00:07:19: Und in Persona ist es immer noch was ganz anderes, wenn man dann wirklich Menschen sowohl ich begegne Menschen als auch dass ich die Menschen zusammenbringe.
00:07:27: und wenn dann Menschen mal auch im gleichen Team über Dinge sprechen, die über diese normalerweise nicht sprechen und sich nochmal auf einer anderen Ebene kennenlernen um die Augen schauen habe ich das Gefühl hat es so eine Wirkung eine ganz andere Wirkung als vielleicht eine andere Teambuilding-Massnahme, wo man so eine gemeinsame Aktivität macht.
00:07:47: Das ist auch schön und wichtig!
00:07:49: Und gleichzeitig finde ich das so schön die Menschen zu beobachten wie sie so miteinander in ein ganz ehrliches Gespräch gehen.
00:07:55: und so eine ganz einfache Frage meine Lieblingsfrage in so Trainings ist.
00:08:00: Erzählen Sie sich mal jeweils zwei Minuten was ihr begeistert Und dann ist erst mal, oh was begeistert mich denn?
00:08:06: Oh muss ich mal kurz nachdenken.
00:08:08: Ja
00:08:08: und dann fangst er an und dann gehen die Augen auf und dann beginnen die Augen zu leuchten und dann erfahren die jeweils die die Kolleginnen und Kollegen Dinge voneinander die sie noch nie gewusst haben und dadurch entsteht eine ganz besondere und ganz kostbare Art von Verbindung.
00:08:24: Und damit sind schon so viele Aspekte der positiven Psychologie abgedeckt mit einer einzigen Frage.
00:08:28: Wahnsinn kann ich mir wirklich gut vorstellen.
00:08:30: sag mal Julia für wen machen wir heute diesen Podcast?
00:08:35: Wer soll auf das Thema Aufmerksam werden?
00:08:39: Für
00:08:40: alle
00:08:40: Menschen, denen es wahrscheinlich oft so geht wie uns beiden auch.
00:08:44: Dass man so durchs Leben rennt, dass man ganz viel funktioniert, ganz viel erledigen muss für andere da ist, rollen hart, Anforderungen begegnet und sich dabei manchmal ein bisschen selber verliert im Sinne von vielleicht auch das Schöne aus den Augen verliert mit Scheuklappen so ein bisschen durchs Leben rennt am Freitag sich denken Was war jetzt eigentlich genau in der Woche?
00:09:06: Und da so eine gewisse Unzufriedenheit auftaucht.
00:09:08: Und man sucht immer einen Verzweifel, diese eine Stunde Mietheim... Ich will doch zum Joghurt, hab's schon wieder nicht geschafft und ist mal frustriert!
00:09:15: ...und für alle die sagen ich möchte wieder ein bisschen mehr innere Lebendigkeit funkeln in meinen Augen, wieder ein bissel mehr Freude im Leben unabhängig auch vom Faktor Zeit sondern einfach eine andere Qualität dessen wie wir den Alltag vielleicht erleben.
00:09:32: Für all die is das
00:09:36: Ja, ich habe mich mal eine Zeit lang ertappt dabei zu denken.
00:09:42: Mein absolutes Glücksgefühl besteht abends daraus die ganzen Haken zu zählen, die ich hinter meiner To-do Liste gemacht habe.
00:09:51: Das ist toll wenn man was schafft ja?
00:09:53: Aber ich glaube genau das was du gerade gesagt hast Diese Meet-Time, das ist für die eine.
00:09:58: Wie du sagst es vielleicht Yoga oder für den anderen ist das meine Runde mit einem Auto auf der Autobahn zu fahren je nachdem?
00:10:05: ich glaube dass es wirklich ja und diese ganzen Haken hinter irgendwelchen To-Do's Das ist schön aber das meinen wir nicht mit Leuchten in den Augen heute ne?
00:10:14: Und wie mein aber auch gar nicht so die Meet-Time im Sinne von Time dass man dafür viel Zeit braucht sondern es geht eher um die Qualität der Zeit.
00:10:22: Ja, du musst am Ende gar nicht so viel an deinem Zeitmanagement arbeiten oder dir irgendwo Zeit einräumen.
00:10:29: Sondern es geht eher um die Qualität dessen was Du erlebst und auch was Du erzählst mit den Haken.
00:10:34: das ist auch ein wichtiger Aspekt tatsächlich.
00:10:36: Das hat etwas mit Selbstwirksamkeit zu tun dass Du Gefühl hast, Du kannst, Du schaffst fast, Du hast Erfolge.
00:10:43: aber wenn wir nur auf unsere abgehagten To-Do schauen dann verpassen wir zum Beispiel auch Sachen Momente im Leben, die auch Fortschritt sind und Entwicklungen, die aber nie auf der To-Do Liste landen würden.
00:10:55: Zum Beispiel wenn du jetzt ein durchzufallen Gespräch mit jemandem führst und das Gespräch bringt dich weiter zum Beispiel ermöglicht ihr wieder Kontakt dann ist es ja ein Erfolg und Fortsschritt aber stand nicht auf deiner To-do Liste.
00:11:06: sprich Du kannst es mir irgendwo abhaken Aber sich das bewusst zu machen zu sagen Mensch dass allein dieses Gespräch das war auch schon einen Fortschnitt da ist vielleicht noch nicht das große Projekt beendet, was irgendwie, keine Ahnung, ein Jahr dauert.
00:11:17: Aber ich darf mich auch schon über diese kleinen Fortschritte freuen und das ist es eher.
00:11:24: Warte,
00:11:24: ich
00:11:24: habe gemerkt... Das liegt aufs Kleine?
00:11:25: Ja genau!
00:11:27: Was ich bemerkenswert fand du hast eben schon das Zeitmanagement sozusagen angesprochen aber eigentlich geht's dir genau um das andere nämlich die Energie, die man hat richtig einzusetzen.
00:11:38: also Energie statt Zeit würde ich mal so als Überschrift für den kurzen Block nehmen, wo wir jetzt mal reingehen.
00:11:45: Ich glaube das war auch Teil deines Studiums.
00:11:47: Das Thema von meiner Masterarbeit genau.
00:11:51: Was genau bedeutet das jetzt?
00:11:53: Meine Energie statt meine Zeit zu managen.
00:11:58: Also es geht darum wie wir stoßen mit unserem Zeitmanagement hier irgendwann eine Grenze.
00:12:02: Wir haben vierundzwanzig Stunden und alle irgendwie einen vollen Tag und optimieren oft so ein bisschen auf die Zeit.
00:12:10: Nur psychologische Energie im Sinne von Lebendigkeit, Vitalität und psychischen Wohlbefinden steigert sich nicht proportional automatisch zur Zeit.
00:12:21: Ja vielleicht kennst du doch so hat das irgendwie mal plötzlich eine Stunde zwei Stunden in die Zeit hast irgendwas gemacht aber danach war es jetzt nicht wirklich lebendiger oder hast dich besser gefühlt.
00:12:32: Aber vielleicht bist du jemandem durch Zufall in der Stadt begegnet, hast zehn Minuten gequatscht und danach war so wow das hat mich total aufgefüllt ja?
00:12:42: Das heißt mehr Zeit bedeutet nicht mehr psychisches Wohlbefinden automatisch.
00:12:47: natürlich brauchen wir auch Zeit es ist klar aber es ist eine hängt nicht automatisch mit dem anderen unmöglich zusammen.
00:12:53: und mein Thema der Masterarbeit war eben wie kann ich dann meine Lebendigkeit, mein psychisches Wohlbefinden und meine Energie steigern bzw.
00:13:02: bewusst ja managen kennenlernen, ja steigeren unabhängig vom Faktor Zeit weil ich habe auch zwei kleine Kinder.
00:13:12: viele andere Frauen beim Umfeld haben auch kleine Kinder da ist es einfach oder haben einen vollen Job mit vollem Tag.
00:13:18: das ist halt einfach ein rares Gut!
00:13:21: Und es geht eben auch unabhängt von der Zeit.
00:13:23: und das war so ein bisschen das Thema.
00:13:25: Da habe ich mich eben am klassischen Modell der positiven Psychologie bedient, dem Permamodell und hab geschaut okay wie kann ich denn ja mein psychisches Wohlbefinden im Sinne von auch Energie in mir subjektive Vitalität im Fachbegriff
00:13:43: steigern.
00:13:44: Genau, gehen wir gleich noch drauf ein.
00:13:46: Vorab würde ich doch nochmal eine Frage an dich stellen wollen und zwar wenn du jetzt mit Menschen arbeitest die zu dir kommen könnte mir vorstellen dass ihr erstmal rausarbeiten müsst.
00:13:57: was bedeutet denn für jeden einzelnen eigentlich Energie zu bekommen?
00:14:01: also das ist wahrscheinlich bei zehn menschen zehn mal komplett unterschiedlich.
00:14:05: wissen die Menschen das gibt mehr energie das raubt mehr Energie oder musst du das heraus arbeiten?
00:14:12: Total unterschiedlich.
00:14:14: Ich war gestern mit einem Frauennetzwerk, mit sechs Frauen, haben wir einen Waldspaziergang gemacht und da war genau das Thema Energie.
00:14:22: Wir haben so sechs Stationen im Wald gemacht und die erste Frage war eine Vorstellungsrunde.
00:14:28: und sag mir mal was gibt dir eigentlich Energie?
00:14:31: Die eine
00:14:32: hat gesagt,
00:14:33: ach Gott!
00:14:34: Was gibt mir Energie?
00:14:34: Keine Ahnung muss ich drüber nachdenken.
00:14:36: Die andere darf ich auch fünf Sachen sagen?
00:14:39: Das ist total individuell Und der Inhalt ist immer unterschiedlich, aber die Prinzipien dahinter sind sehr ähnlich.
00:14:50: Die Prinzipien sozusagen das ist ja auch was die positive Psychologie erforscht also beispielsweise eine positive Emotion soziale Verbindung, Fortschritt, Flow erleben den Einsatz von eigenen Stärken und so weiter.
00:15:07: Das sind sozusagen die Mechanismen dahinter, aber was jemand Energie gibt oder auch raubt ist komplett unterschiedlich hat auch etwas mit psychologischen Grundbedürfnissen zu tun Mit der eigenen Persönlichkeit
00:15:15: usw.,
00:15:17: Aber es ist ganz unterschiedlich wie Menschen da zu Zugang haben.
00:15:22: Und Da schaue ich eben okay Wie können wir das dann?
00:15:27: Wie können Wir daran kommen wenn jetzt menschen nicht so einen zugang haben?
00:15:30: da kann man fragen Wann fühlst du dich denn, wann hast ich dir das letzte Mal lebendig gefühlt?
00:15:35: Was hast du denn gerne früher gemacht?
00:15:37: Wann vergisst du Raum und Zeit?
00:15:40: Ja ja.
00:15:40: Was würdest du tun wenn ich die jetzt eine halbe Stunde schenken würde?
00:15:44: Schön!
00:15:45: Es sind eigentlich wirklich einfache Fragen aber man muss mit sich selber schon ein bisschen ins Gespräch gehen gedanklich.
00:15:51: Ich finde also so wo wir jetzt miteinander sprechen... Ich glaube bei mir haben sich die Dinge wo ich Energie draus ziehe in den Jahrzehnten, in denen ich jetzt schon lehnt total verändert.
00:16:04: Also zum Beispiel meine letzte Geburtstag-Grunde da saßen wir bei Achtunddreißig Grad draußen.
00:16:12: Meine Freundinnen und Ich die Füße im Planschbecken eiskalt und hatten eine Obstplatte vor uns.
00:16:21: Das war Energie pur!
00:16:23: Hättest du das vor zwanzig Jahren gefragt, ob mir sowas Energie gibt?
00:16:27: Nein.
00:16:27: Es wäre irgendeine Party gewesen mit viel Tanten!
00:16:32: Auch schön wie sich das verändert oder?
00:16:34: Ja aber der Mechanismus dahinter ist eigentlich die Verbindung mit anderen.
00:16:37: ne?
00:16:37: Ja absolut, absolut.
00:16:40: Das ist in welcher Form auch immer eine heute Planschbecken damals Party, aber am Ende es ist die Verbindungen und das ist auch der größte Faktor vom psychischen Wohlbefinden.
00:16:48: Ist Verbindung?
00:16:51: Ich denke,
00:16:52: ist
00:16:53: das ein Punkt der allgemein für alle gilt?
00:16:55: Also wirklich Menschen um sich zu haben, Verbindung zu haben.
00:16:59: Ja in unterschiedlicher Intensität oder Ausgestaltung wie du auch sagst, Party oder vielleicht auch nur die beste Freunde neben einem.
00:17:07: aber wir sind soziale Lebewesen also unser psychisches Ruhebefinden hängt absolut auch von sozialen Beziehungen ab und deswegen gibt es ja auch Forschung zum Thema Einsamkeit gerade bei älteren Menschen Und das ist schon so, dass wir einfach soziale Beziehungen brauchen.
00:17:23: Die einen brauchen immer so zehn Menschen um sich herum und die eine eine beste Freundin ist unterschiedlich.
00:17:28: Aber wir sind soziale Lebewesen und wir brauchen einfach Verbindung.
00:17:32: Und übrigens nicht nur Verbindung zu anderen auch und auch Verbindung zu sich selber.
00:17:36: Das ist auch wichtig, weil viele sagen, ich bin nicht normal, ich will manchmal einfach alleine sein.
00:17:42: Ja, das ist normal!
00:17:44: Das hat das mit Verbinden zu sich selbst zu tun.
00:17:50: Ich frag für ein Freund, aber die Fahrt eine zweistündige Fahrt, die ich ab und zu alle paar Wochen mal vor mir habe mit dem Auto.
00:17:58: Es gibt manchmal nichts Schöneres.
00:18:00: Eine zweiständige Autofahrt alleine!
00:18:04: Und wenn sein muss noch nicht mehr mit Musik oder Radio?
00:18:09: Oh Gott man wird auch komisch im Alter.
00:18:10: Lass uns schnell zum Permamodell kommen.
00:18:14: das ist ja ein Modell in der positive Psychologie was auf fünf Säulen steht.
00:18:20: Vielleicht können wir die einfach mal durchgehen, P mit p fängt es an.
00:18:24: da steht für positive Emotionen.
00:18:27: Genau, P für positive Emozonen ein ganz großes wichtiges Forschungsfeld in der positiven Psychologie weil wir brauchen positive Emotsionen um auch zu wachsen und Ressourcen aufzubauen um auch so ein bisschen alles Unangenehme im Leben, was auch dazu gehört.
00:18:50: Auch ein bisschen auszugleichen.
00:18:51: in der Stelle möchte ich gleich sagen Wenn man positive Psychologie und positive Emotionen hört dann denkt man gleich so ja das negative das hat soll kein Raum haben oder Good Wipes Only oder so.
00:19:02: und so ist es wirklich nicht.
00:19:03: also jede Emotion Und gerade die unangenehmem Emotion haben alle eine Funktion.
00:19:08: Die wollen uns alle etwas sagen.
00:19:09: Es ist wichtig dass wir dahin hören Ganz, ganz wichtig so als kleiner Disclaimer.
00:19:14: Und gleichzeitig brauchen wir eben auch die positive Emotionen und zwar lange Zeit nicht so ganz klar in der Forschung für was wir sie eigentlich brauchen.
00:19:20: Die unangenehm sind.
00:19:22: klare Angst schützt uns trauerklar Wir verarbeiten Verluste und soweit aber oder Wut.
00:19:28: Aber für was sind eigentlich positive Emotion da?
00:19:31: Da gibt es eben Forschungen also die Brown and Bill Theorie zum Beispiel von Barbara Fredrickson dass wir dadurch Ressourcen aufbauen werden.
00:19:39: Unser Denken, also wie die Scheuklappen gehen so auf.
00:19:43: Ja wir nehmen Dinge wahr und können ganz anders in Verbindung treten.
00:19:46: Und das ist eine positive Spirale in Gang und ganz viele Menschen wenn sie positive Emotionen haben denken an äh was für eine positive Emotion Freude!
00:19:53: Aber es gibt noch viel mehr positive Emotsion auch eher furcht zum Beispiel Neugier Genuss Interesse.
00:20:03: und Wenn wir da im Alltag uns dafür öffnen und bewusst diese Momente wahrnehmen, dann hilft uns das unglaublich auch für unser Energieerleben.
00:20:14: Weil wir haben alle so ein Negativitätsbei es im Kopf.
00:20:17: Das kennt jeder!
00:20:17: So eine Kritik.
00:20:19: der Tag war wunderbar.
00:20:19: Eine Kritik und es klebt an unserem Hirn und wir denken die ganze Zeit ja das ist evolutionsbedingter negativitäkspreis.
00:20:26: Der ist normal und um den zu überlisten müssen wir uns sozusagen richtig bewusst diese schönen Momente bewusst machen.
00:20:31: wie Rauschen sonst durchs unseren Kopf?
00:20:33: Durch so einen Sieb durch?
00:20:35: wenn man sich aber bewusst macht Kann uns das eben wieder Energie geben?
00:20:39: Also, dass ist so der ... die positive Emotion, die natürlich auch in Verbindung entsteht.
00:20:45: Wir wollen ja heute aus sofort umsetzbare Mini-Steps an euch rausgeben also wie ihr auf dem besten Wege seid, die positive Psychologie in euer Leben zu lassen und vor allem das mehr Leuchten in den Augen zu bekommen.
00:20:57: Dann gibt's eine kleine Übung gerade wie du sagst und dann sagst, ah, es war irgendwie alles!
00:21:05: Wie kriegt man Sinn, dass man das doch
00:21:06: dreht?!
00:21:08: Ja, also zum einen dass man wirklich mal bewusst durch den Alltag geht und die Momente in dem Moment schön waren.
00:21:16: Und das ist wirklich so klein wie möglich.
00:21:18: vielleicht es nur ich laufe irgendeinen Straß entlang und in dem moment scheint mir gerade kurz die Sonne ins Gesicht oder Ich hatte so ein ganz kurze nette Begegnung beim dm Dass wir das wahrnehmen.
00:21:30: Und ich mach das mal so, dass wenn es ein schöner Moment ist.
00:21:32: Dass man das sozusagen mit dem Körper verbindet und kurz tief einsaugt.
00:21:36: Oder wenn ich einen schönen Moment mit den Kindern habe oder so ... In mir aufsauge?
00:21:42: Dann klassische Übungen, dass wir uns abends entweder aufschreiben.
00:21:46: Das ist am besten oder einfach nur drüber nachdenken im Bett.
00:21:49: Was war denn heute vielleicht ein schöener Moment?
00:21:52: Wenn wir das häufiger machen oder auch drei schöne Momente, was war denn eigentlich heute schön?
00:21:57: lernt es sozusagen so ein bisschen, unser System auch im Alltag mehr darauf zu achten.
00:22:02: Also dann haben wir einen ganz anderen Blick dafür.
00:22:05: Schöne Sache!
00:22:07: Ja finde ich toll.
00:22:08: Also P, Imperme-Modell für positive Emotionen.
00:22:11: Kurz noch mal was passiert denn mit den negativen Emotions?
00:22:17: Nein, negativ um Gottes Willen also mit den Gefühlen wie Angst gut trauert zum Beispiel.
00:22:22: Wofür sind die denn eigentlich wichtig?
00:22:23: beziehungsweise das hast du eigentlich gesagt?
00:22:26: Was passiert wenn wir die unterdrücken?
00:22:29: Die kommen an anderer Stelle wieder hoch.
00:22:32: Das können wir alle dann so eine Kleinigkeit und explodieren?
00:22:35: Ja, warum?
00:22:35: Weil es sich eben so angestaut hat oder es macht sich körperlich bemerkbar.
00:22:39: Kriegt Kopfschmerzen, Knackenschmerzen... Oder ich fang plötzlich an zu weinen und ich dachte, was ist denn jetzt mit mir los?
00:22:44: Warum fange ich da jetzt plötzlich an zur Weine?
00:22:46: Dann laufe ich hinüber.
00:22:47: Das ist ein Spruch.
00:22:48: Jede Träne, die nicht geweint wird, stellt sich hinten wieder an!
00:22:51: Also wir können's am Ende nicht weg ignorieren.
00:22:53: Die Emotionen sind ja da und wollen gefühlt werden.
00:22:56: Und dann können sie auch gehen.
00:22:59: Es kommt ja so Gefühle kommen in Wellen.
00:23:05: Ja, sie sind nicht weg.
00:23:06: Aber Sie können verarbeitet werden wenn wir sie zulassen.
00:23:09: und zum anderen ist eben wichtig die Information dahinter zu verstehen.
00:23:12: also
00:23:13: z.B.,
00:23:13: wenn ich wütend bin warum bin ich denn so wütent?
00:23:16: Ja meistens war eine Grenze überschritten wurde oder weil was mir wichtig ist vielleicht auch in Gefahr ist.
00:23:22: Und wenn ich das genau weiß, was es ist ja auch beruflich Wenn ich da irgendwie im Büro war irgendwas passiert, dann bin ich wüsend geworden.
00:23:33: dann verpasse ich die Informationen.
00:23:35: Vielleicht bin ich wütend, weil jemand mich vergessen hat, sie auf eine E-Mail zu setzen und ich fühle mich nicht gesehen so.
00:23:42: Wenn ich das aber weiß und mich selber reguliert hab, kann ich zur Person gehen sagen du, mir wär das wichtig gewesen?
00:23:49: Dann kann die vielleicht sagen oh Gott, Entschuldigung war überhaupt keine Absicht und dann klärt sich das!
00:23:53: Und dann kann ich damit umgehen.
00:23:55: Aber diese Information verpasse ich eben wenn ich die Wut einfach nur wegdrück, ignorier ... oder unreguliert anderen
00:24:01: Menschen Auslass.
00:24:03: Ja, sehr schön!
00:24:04: Genau und auch da reden hilft ja ganz oft, ne?
00:24:06: Da ist wieder diese Verbindung zu anderen Menschen, Sprechtheit miteinander, Sprecht drüber... Ihr kommt zum E-Imperma-Modell für Engagement.
00:24:16: Was bedeutet das genau?
00:24:19: Engagement in Sachen positive Psychologie.
00:24:23: Engagement, Fokus, da geht es eigentlich darum um so dieses Flow erleben was wir vielleicht alle kennen, also Raum und Zeit vergessen.
00:24:32: So diese kann auch ein kurzer Moment sein, wo ich wirklich vollkommen mit meiner Aufmerksamkeit im Hier-und-Jetzt bin.
00:24:39: Und vielleicht kennt man das wenn man gerne kocht oder Gärtner hat oder vielleicht auch ein Spiel mit den Kindern spielt oder beim Sport ist... Momente sind eben wichtig fürs psychische Wurbefinden, wo wir wirklich komplett mit ... also unsere Aufmerksamkeit und unsere Energie im Ende auch so kanalisiert ist.
00:24:54: Wir sind komplett da!
00:24:56: Und das ist tatsächlich eigentlich auch der Bereich in ... wenn ich es Workshops gebe, der sehr überraschend ist für viele.
00:25:03: Also gerade in Unternehmen die sagen, naja... Das ist jetzt Gegenteil von Multitassen.
00:25:07: Na ja, ich habe hier irgendwie Teams offen und dann kriege ich noch eine E-Mail und dann vibriert noch mein Smartwatch und so.
00:25:13: Dadurch ist ganz oft der Fokus gestört Und ganz viele Teams, mit denen ich arbeite, die erarbeiten an Lösungen.
00:25:19: Wie können wir eigentlich fokussierter arbeiten?
00:25:22: Wie kann man das alle mal ausschalten?
00:25:23: wie können wir Regeln im Team auch definieren dass zum Beispiel nur im Notfall angerufen wird oder in Notfall wird angerufen.
00:25:31: Das heißt ich verpasst jetzt nichts Wichtiges wenn ich meine halbe Spende meinen E-Mails ausmache.
00:25:34: es kommt natürlich auf den Job an aber jetzt mal so klassischer Bürojob ist es manchmal durchaus möglich Oder man findet irgendeine andere Lösung.
00:25:41: Aber sage ich mal Fokusiert Mal zu arbeiten ist super wichtig, aber auch im Alltag wann immer es möglich ist mit der Aufmerksamkeit dazu sein wo meine Füße stehen.
00:25:53: Und das kann aber auch sein dass ich zum Beispiel Dusche und denke schon wieder an die E-Mail die schreiben muss an den Einkauf der noch zur erledigen ist und im Kindergarten fehlt irgendwie der Gummistiefel oder ich bin wirklich diese zwei Minuten mal in der Dusche spüre das Wasser auf meiner Haut.
00:26:10: Das ist eine andere Qualität und danach kann ich immer noch weiter über alles Mögliche nachdenken.
00:26:16: Aber diese Momente der vollen Aufmerksamkeit, das ist eigentlich damit gemeint.
00:26:23: Das gibt eben wieder Energie sorgt fürs psychische Wohlbefinden
00:26:28: und auch da eben zum Beispiel auch im Alltag mit Kindern dann mal zu sagen passt auf Ich bin jetzt mal zehn Minuten raus.
00:26:36: Ich brauche jetzt zehn Minuten für mich und sei es nur, ich sag mal neulich gehabt die Situation, dass sich eine Geburtstagskarte für meine Freundin schreiben wollte mit einem tollen Text!
00:26:46: Und das mache ich genau jetzt!
00:26:48: Und diese zehn Minuten – und wenn's dann fünfzehn werden?
00:26:51: Die nehme ich mir jetzt und dann war diese Karte fertig und es war ein großartiges Gefühl.
00:26:57: Ja, wenn du dann wirklich mit deiner Aufmerksamkeit voll da bist und nicht zwischendrin aufspringst.
00:27:02: Eine Apfelsaftschwelle auffischt.
00:27:04: Genau.
00:27:11: Das ist natürlich super schwierig diese Momente weil natürlich ist man den halben Tag irgendwie zwischen dem Bedürfnissen anderer Menschen zerrissen.
00:27:20: aber wann immer es möglich ist Und das gibt ja Momente wo das möglich ist im tag Dann Fokus
00:27:27: Genau.
00:27:28: Fokus,
00:27:28: alles ausschalten, Handy weglegen und ja...
00:27:33: Ich glaube auch das was man den Kindern vorlebt, dass haben die auch irgendwie Intrus.
00:27:38: Also ich glaube das Vorleben von gewissen Dingen, Werten und auch solchen Geschichten bringt manchmal mehr als nämtliche Verbote oder irgendwelche Sanktionen.
00:27:46: deswegen wenn man das vorleht vielleicht geht es schon so ein bisschen in die kleinen Menschen über.
00:27:52: Ja und die kleinen Menschen leben es eigentlich vor.
00:27:54: Also wenn ich meine Tochter beim Playmobil spielen beobachte, die ist da komplett im Flow!
00:27:58: Die will auch nicht gestört, die isst komplett... also Kinder sind eigentlich viel mehr hier und jetzt, sie planen ja nix.
00:28:03: Im Kopf nicht die wieder sondern die.
00:28:05: Die sind einfach da.
00:28:07: Und total versunken.
00:28:09: Ja.
00:28:10: Therma-Modell?
00:28:12: Da waren.
00:28:12: wir stehen in dem, der kommt zum R wie Relationship bzw.
00:28:18: ganz entscheidend fürs Wohlbefinden oder?
00:28:20: Total.
00:28:21: Und eben auch für die Energie, für die Lebendigkeit.
00:28:25: Also gestern auch in dem Wald bei dem Spaziergang mit den Frauen ich habe da ganz viele Übungen gemacht zu zweit wo sie sich zu verschiedenen Themen zu zweits ausgetauscht haben und dadurch ist automatisch diese Verbindung entstanden.
00:28:37: und das haben Sie dann auch zum Schluss so als Feedback gegeben dass es so schön war in Verbindung zu treten mit anderen die man auch gar nicht kennt über schöne Dinge mit ihnen zu reden die mit der vollen Aufmerksamkeit auch dazu sein.
00:28:49: also Verbindung mit anderen ist so wichtig für unser psychisches Wohlbefinden.
00:28:55: Welcher kleine ... ja, Alltagshelfer oder welchen kannst du uns mitgeben?
00:29:00: Welche kleine Gewohnheit vielleicht kann auch helfen Beziehungen im Alltag bewusst zu stärken?
00:29:06: Vielleicht zwei Sachen also.
00:29:08: das eine ist dass wir uns angewöhnen wenn wir im Gespräch sind wirklich auch da zu sein Augenkontakt zu halten es natürlich nicht in die Augen starne das wirkt ein bisschen Komisch, aber bewusst den Augenkontakt zu suchen grundsätzlich.
00:29:24: Zuzuhören, wir hören ja oft zu um dann ganz klug zu antworten.
00:29:29: Aber zuzuhörendem zu verstehen Den anderen aussprechen zu lassen nicht gleich meinen Senf meine Geschichte dazugeben Sondern dem Anderen das Gefühl geben ich sehe dich Ich höre dich Ich geb dir Raum und da entsteht eine ganz tolle Verbindung Und zwar auch in nur zwei Minuten Gespräche.
00:29:45: also wie begegne ich Menschen im Gespräch sozusagen, also so konstruktiv wohlwoll mit meiner Aufmerksamkeit.
00:29:56: Weil Aufmerksamkeit ist ein totales Geschenk gerade in der Zeit wo ganz viele irgendwie mit ihr reden und parallel aufs Handy gucken was seine furchtbare Unart ist für mich unhöflich hat sich bei vielen so eingebürgert, sondern wirklich mit meiner Aufmerksamkeit komplett beim Gegenüber.
00:30:12: Im Übrigen auch bei Menschen, mit denen ich jetzt nicht unbedingt befreundet bin, also wenn ich zum Beispiel ein Handwerk im Haus hab ... Da kann man ja die Tür aufmachen und sich schon umdrehen und zeigen hier irgendwie da ist die Heizung kaputt und dann ist mal vielleicht noch nett und sagt okay wollen sind Kaffee aber man hat demjenigen gar nicht richtig in den Augen geschaut.
00:30:27: Manchmal machen es wirklich fünfzehn Sekunden aus dass man demjenigen einfach mal Aufmerksamkeit schenkt und dadurch entsteht eine andere Art der Verbindung.
00:30:33: Und das andere Thema?
00:30:35: Einfach meine Lieblingsthemen Das heißt Micromoments of Love.
00:30:40: Oh, ja?
00:30:41: Immer so ein Lacher in Unternehmen.
00:30:44: Dann guckt mich immer alle mit großen Augen an und denkt an irgendwelche Affären oder so... Das ist natürlich
00:30:49: nicht damit gemeint!
00:30:50: Und freut sich schon!
00:30:52: Sondern damit es gemeint diese Mikromomente der Verbundenheit im Alltag und mein liebstes Experimentierfeld dazu ist der Supermarkt.
00:31:02: Oh das ging großartig hier.
00:31:04: Weil an der Supermarktkasse kann man das wunderbar ausprobieren, entweder indem man wirklich so diesen kurzen Kontakt mit der Kassierin aufnimmt oder jemanden vorlässt, der nur drei Sachen auf dem Arm hat.
00:31:19: Oder zu einer Omi sagt auch Mensch die Sahne kaufe ich auch immer!
00:31:24: Wenn man nicht gerne andere anspricht dann kann man sie mal an lächeln.
00:31:28: Also einen kurzen Schwatz im Supermarkt.
00:31:33: Bei Aldi Anarkas ist es ein bisschen schwieriger als bei Edeka von der Geschwindigkeit her, aber selbst da und da ist das noch wertvoller.
00:31:38: Weil gerade da die das Personal oft so wenig Verbindung hat weil alle nur durchstürmen uns geht man zack-zack-Zack und dann dem anderen Gefühl geben ich sehe dich.
00:31:49: Da kann ganz viel Energie im Kontakt entstehen oder meinen Kompliment machen.
00:31:54: Ich war neulich im Zug Da saß eine gegenüber von mir und ich dachte, der hat so eine positive Ausstrahlung.
00:32:01: Das hat mir richtig gut getan!
00:32:02: Und die hatte noch ein schönes Porteskleid an.
00:32:04: und da habe ich mal so hingeguckt.
00:32:05: und dann dachte ich sag' ich was sage ich nix, sag' ja warum eigentlich nicht?
00:32:08: ne?
00:32:08: Ich sag'was.
00:32:09: Nein, ich mein', ich muss Ihnen jetzt mal etwas sagen.
00:32:11: Sie haben so eine positiven Ausstahlung ihr Kleid steht Ihnen so toll und sie guckt mich immer so,
00:32:15: wirklich?!
00:32:16: Und ich bin heute gar nicht gut drauf.
00:32:18: Ah das sieht es jetzt ausgerennend.
00:32:20: heute sagen!
00:32:21: Ich sehe aber jetzt tut mir richtig good gegenüber von ihnen zu sitzen.
00:32:24: sind wir so kurz ins Gespräch gekommen?
00:32:27: und als er ausgestiegen ist, hat es sich noch mal bei mir bedankt.
00:32:29: Und dann denke ich so man kann so viel weitergeben weil die steigt vielleicht jetzt aus und lächelt den nächsten an ja das multipliziert sicher.
00:32:36: Das kostet wieder Zeit!
00:32:38: Noch irgendwas?
00:32:40: Das koste mich einfach nur in Momente Aufmerksamkeit oder Freundlichkeit und dafür kann man schon soviel weiter geben.
00:32:45: und es tut mir gut, das tut ihr gut.
00:32:46: Vielleicht noch anderen... Es kann so einfach sein.
00:32:49: also diese Mikromomente der Verbundenheit finde ich so kraftvoll
00:32:52: Wenn ihr einen schlechten Tag habt, reist nach Koburg und guckt beim EDK oder beim Aldi.
00:32:58: Da werde ich mir vielleicht auf Julia treffen!
00:33:01: Aber das ist so schön... Und weißt du was?
00:33:03: Das ist eigentlich dass.
00:33:04: mein Vater war ein unglaublich toller Mensch und der war so ein totaler Menschenfreund.
00:33:09: So habe ich es immer gesagt.
00:33:11: Der liebte alles, was mit Menschen zu tun hat und war weit über seine Pension hinaus besuchten ihn noch alte Arbeitskollegen.
00:33:19: Er war genau so.
00:33:20: Ich glaube er hatte die positive Psychologie, vielleicht nicht erfunden.
00:33:24: Die kommt ja von einem Herrn aus den USA glaube ich!
00:33:27: Aber ich glaube der hat das damals schon immer gelebt.
00:33:30: Der war genau so er hat Menschen zugehört oder hat diese Kleinigkeiten die Micromoments of your life.
00:33:37: Ich glaube mein Lieblingssatz jetzt schon.
00:33:40: Ja und es macht einen solchen Unterschied bei manchen steckt er schon so drin
00:33:45: auch
00:33:45: bei meiner Oma.
00:33:46: da denke ich auch eigentlich macht die alles nach der positiven Psychologie, wo es das Wort noch nie wirklich gehört hat?
00:33:53: Genau.
00:33:53: Ach ist das schön!
00:33:54: Ja und grundsätzlich also wenn man so überlegt auch mein Vater war ein wirklich durchgängig glücklicher zufriedener Mensch was ja nicht heißt dass man hier einen schlechten Tag haben kann oder auch Probleme oder auch mal traurig sein kann oder so.
00:34:08: aber einen Durchweg.
00:34:11: ich sage mal zufrieden glücklich ist immer so ein großes Wort aber ein mensch mit leuchten in den außen
00:34:18: Ja, das Ziel ist ja auch gar nicht die tägliche Glücksseligkeit.
00:34:21: Wir haben alle unsere Themen im Leben und Herausforderungen, Schicksalsschläge und unschöne Themen – und die gilt es ja nicht zu negieren!
00:34:30: Und sie sind da und gehören dazu und wir haben ja kein Recht auf ein leibloses Leben.
00:34:35: Die Frage ist nur worauf richtig mein Fokus?
00:34:40: Weiß ich dass es so
00:34:40: ist?!
00:34:42: und macht trotzdem in meiner Augen auf für das, was auch gut ist neben einem anderen.
00:34:46: oder fokussiere ich mich nur darauf, was nicht gut läuft.
00:34:50: Und das macht einfach unglücklich!
00:34:51: Weil es ist ja egal, was im Leben ist... Also es gibt natürlich, sag ich mal Dinge da, da gibt's wirklich nebendran wirklich nichts Gutes, ne?
00:35:00: Das möchte ich jetzt gar nicht so, ähm, das meine ich nicht sondern der Alltags, die Alltagsausforderung, die uns alle irgendwie so im Leben begegnen.
00:35:09: Da gibts ja immer noch irgendwas was vielleicht trotzdem noch schön ist an dem Tag oder eine Begegnung, die mir gut tut.
00:35:15: Und das Ganze gleicht dann wieder das aus... ...was nicht schön ist und für was ich so viel Kraft brauche.
00:35:21: Also so Herausforderungen im Leben, welche Art auch immer, die kosten ja wahnsinnig viel Kraft!
00:35:25: Und die Kraft, woher nehme ich die?
00:35:26: Also wenn ich etwas aus meiner Tasse rausschütte, dann muss ich auch wieder was reinfüllen sozusagen.
00:35:30: Das kann ich gar nicht viel über Begegenungen machen oder indem ich die Augen aufmache und das sehe, was irgendwie schön ist was funktioniert, was mich vielleicht auch positiv überrascht.
00:35:40: Das ist finde ich auch so eine schöne Frage.
00:35:42: Wir gehen ja manchmal ein bisschen vom Schlimmen aus.
00:35:45: und sich die Frage zu stellen, was hat mich eigentlich heute positiv überrrascht?
00:35:49: Mensch das hat keine Ahnung!
00:35:51: Die Bahn war pünktlich, oder?
00:35:53: Ja.
00:35:53: Das
00:35:57: Wetter war doch besser als geplant oder in der Besser-App statt.
00:36:02: Da gibt es da so viel, wo ich sage Menschen, es war eigentlich besser als ich gedacht hätte.
00:36:07: Das ist auch so eine Übung.
00:36:08: oder meine Oma zum Beispiel, die ist zweiundneunzig.
00:36:10: Die sagt immer, Julia wächt durch die Stadtlauf und die ganzen alten Leute treffe!
00:36:15: Und die erzählt immer nur über ihre schlechten Augen und dass die Hüfte wehtut, zacht sie.
00:36:19: Meine Güte Frau Schmidt seien Sie doch dankbar das sie noch zum Friedhof laufen können?
00:36:26: Heute
00:36:26: scheint es so schön wie Sonne.
00:36:28: Gestern waren ihre Enkelkinder zu Besuch.
00:36:30: Freuen sie sich doch darüber!
00:36:31: Und ich finde meine Oma hat auch Schmerzen, es ist ja auch bewusst und die hat auch mit zweiundneunzig viel erlebt.
00:36:37: aber die kann sich unendlich drüber freuen wenn's ihre Ohren sieht.
00:36:42: Kann man das denn lernen?
00:36:45: Kann man dass denn lernen positiv eingestellt zu sein auf das was man hat?
00:36:50: durch dich?
00:36:51: kann man das durch dich lernen?
00:36:54: Das kann man auf jeden Fall lernen und vor allem auch üben.
00:36:57: Es ist eine Übungssache, wie ich durch das Leben gehe.
00:36:58: Wenn ich natürlich jahrelang sehr durchs Leben gegangen bin und v.a.
00:37:03: auf alles den Fokus gerichtet habe was nicht gut ist, was nicht läuft, was mich belastet und wenig Blick hatte für das, was gut ist dann ist es erst mal eine Übung und dann ist sie auch in Ordnung wenn das nicht sofort klappt oder so.
00:37:19: Und das Ziel ist ja wie gesagt nicht dass ich jeden Tag einen bombastischen Tag hab Aber vielleicht finde ich jeden Tag irgendwas, was irgendwie auch schön war.
00:37:26: Und ich hatte neulich auch ein Coachy übern Unternehmen und mit dem habe ich fünf mal gearbeitet.
00:37:34: Dann haben wir gesagt dann treffen uns nach einem Vierteljahr nochmal und schauen wie alles so klappt.
00:37:38: Sein Thema war ja Erschöpfung und Freudlosigkeit und bisschen Schlafstörungen weil ihn eben so viele Sachen belasten und er kann sich schlecht abschalten.
00:37:47: Sei immer der Klassiker!
00:37:51: die Kundschaft aus Unternehmen angeht, sag ich mal.
00:37:55: Und er meinte dann Julia was mir aufgefallen ist oder sein Mantra ist wo Schatten ist es auch Licht?
00:38:05: und er war zum Beispiel im Urlaub und hat da eine E-Mail nicht bekommen auf derer eigentlich CC hätte sein können und hat sich als er danach ein Büro war irgendwie darüber geärgert weil das wäre wichtig gewesen.
00:38:18: und dann hat er sich aber dann gedacht okay das ärgert mich jetzt und das spreche ich jetzt auch an.
00:38:23: Wo ist das Licht beim Schatten?
00:38:25: Ich wurde im Urlaub nicht gestört.
00:38:28: Super, ich habe mich dort wohl nicht geärgert im Urlaubschirm in den Urlaub genossen.
00:38:30: Jetzt mal als banales Beispiel.
00:38:34: Aber das kann man auf jeden Fall üben.
00:38:36: oder auch zum Beispiel er hat auch angefangen einen anderen Arbeitsweg zu wählen und so ein kleinen Abstecher über so ein Wald zu fahren.
00:38:45: Das war so ein Umweg von vielleicht vier Minuten oder sowas.
00:38:48: Und es hat jeden Tag total genossen, durch diesen Wald zu fahren.
00:38:53: Wie die Bäume in den Schatten geworfen haben wie die Jahreszeiten waren und da hat er auch alles ausgemacht kein Radio, kein Podcast nix sondern einfach nur so die Natur genossen.
00:39:06: Das hat ihm schon gut getan.
00:39:08: Es kann man auf jeden Fall üben.
00:39:11: lernen ist wirklich eine ganz viel Qualität der Aufmerksamkeit.
00:39:15: Das ist eigentlich der Schlüssel und eben nicht das der Faktor Zeit.
00:39:19: Ja, ich glaube dass M in PERMA-Modell steht für meaning also für den Sinn... Ich glaube so ein bisschen haben wir es schon eben angesprochen.
00:39:28: Es muss nicht immer der große Lebenssinn sein, der dahinter steckt, ne?
00:39:32: Genau!
00:39:33: Das muss nicht die philosophische Frage sein was ist der Sinn meines Lebens oder was is der Sinn meiner Arbeit oder so sondern man kann es auch so sehen lebe ich denn das, was mir wichtig ist im Alltag?
00:39:46: Also gelebte Werte im Alltag.
00:39:47: Dafür muss ich natürlich mich erstmal damit beschäftigen, was sind dann eigentlich so meine Werte und was ist mehr eigentlich im Leben wichtig?
00:39:54: Ja da gibt es verschiedene Möglichkeiten, das herauszufinden.
00:39:58: Man kann sich auch einfach nochmal eine Werteliste im Internet suchen und mal durchgehen, sowas ist mir eigentlich wichtig.
00:40:04: Sich einfach noch einmal Quick and Dirt ist sozusagen das Bewusstmachen.
00:40:08: Das haben wir gestern zum Beispiel im Wald auch gemacht, ich hatte so ein Dienerviersalte dabei und dann haben alle so drauf geschaut, oh Mensch was ist mir denn eigentlich so wichtig?
00:40:14: Und wenn ich da schaue dass ich das lebe sowohl in beruflichen als auch in privaten und da so ein bisschen mein Nordstern dran ausrichte Dann habe ich schon ganz viel Meaning im Leben nämlich Ich bin authentisch, ich lebe das was mit dem Leben wirklich wichtig ist.
00:40:31: es hilft auch manchmal bei der Entscheidung also Entscheidungen zu treffen Wenn ich da klar bin, das ist mir eigentlich wichtig und dazu unterscheiden zwischen Anforderungen von außen Bedürfnisse von anderen.
00:40:43: Das was alles manchmal das alles so verwässert.
00:40:46: Das kann man natürlich mit berücksichtigen nur die Klarheit ist wichtig.
00:40:49: Was sind meine Werte?
00:40:51: Was sind vielleicht die des Anderen?
00:40:52: Was denn vielleicht von Außenanforderung?
00:40:53: Was dann vielleicht auch die Wünsche meiner Eltern hat?
00:40:57: Hat man manchmal egal wie alt man ist noch im Hinterkopf Welche Erwartungen, hofliche Natur da noch dahinter stecken und so weiter.
00:41:03: Und sowas ist mir eigentlich wirklich wichtig.
00:41:07: Und das dann zu leben?
00:41:09: Das ist eigentlich Meaning.
00:41:12: Schön!
00:41:13: Dann kommen wir zum letzten Punkt in dem Permamu mit Modell A wie Accomplishment also Erfolge.
00:41:21: Warum ist das Gefühl so wichtig dass man Erfolger bewusst lebt?
00:41:27: Was sind das für Erfolgen?
00:41:29: Das ist immer bei deiner To-do-Liste von vorhin.
00:41:33: Erfolge, also da hat es ganz viel mit der Selbstwirksamkeit zu tun dass ich das Gefühl habe Ich kann durch mich selber heraus, durch meine eigene Kraft, ich komme voran, ich bewirke etwas, ich bin nicht Opfer meiner Umstände oder so allem ausgesetzt sondern ich bin in einer Situation und vielleicht auch eine Situation die ich nicht ändern kann.
00:41:56: wenn jetzt zum Beispiel keine Ahnung, meine Abteilung wird umstrukturiert und ich finde es überhaupt nicht gut so.
00:42:01: Dann kann ich das ja nicht ändern.
00:42:03: Da muss sich das mehr oder weniger akzeptieren was schwer ist aber es hilft ja nichts anderes als das dann zu akzeptierend was ich nicht ändern
00:42:09: kann.
00:42:10: übrigens da auch ganz viel Energieverlust möglich wenn ich mich immer dagegen wäre gegen Dinge die ich wirklich überhaupt nicht in der Hand habe Und dann aber zurück zu mir zu kommen und sagen okay das akzeptiere ich jetzt Aber wie kann ich's denn ausgestalten?
00:42:24: Wo ist denn mein Handlungsspielraum?
00:42:25: Was kann Ich bewirken?
00:42:26: Und gerade beim Thema Fortschritt, viele Berufe gibt's ja die so im Projektgeschäft sind.
00:42:35: Dann dauert es vielleicht zwei Jahre bis irgendeine Maschine irgendwie entwickelt und verkauft wurde beispielsweise oder andere Jobs wo vielleicht zur Erfolge auch sogar nicht irgendwie sichtbar sind.
00:42:45: Wo man halt jeden Tag etwas macht und da für sich zu definieren was ist denn eigentlich mein Beitrag?
00:42:51: Mein kleiner Fortschnitt, mein kleiner Erfolg.
00:42:54: Das hilft total.
00:42:55: Und da gibt es ja auch vom sechs Minuten Verlag und bezahlte Werbung, das der sechs Minuten Erfolgsjournal.
00:43:03: Da ist zum Schluss so ein Bereich, wo man reinschreiben kann mein kleiner Erfolg von heute.
00:43:09: Und das macht total was aus, wenn man jeden Tag... Dann mal reinschauen, was ist dann heute mein kleiner Fortschritt?
00:43:14: Mein kleiner Erfolg.
00:43:16: Jetzt könnte ich zum Beispiel heute reinschreiben... Ich habe meinen ersten Podcast aufgenommen und aufnehmen lassen!
00:43:22: Sehr schon ein großer Schritt.
00:43:25: Meinmal ist ja wirklich nur so einen kleinen Schritt, wenn ich mich getraut eben anzurufen und ich hab endlich diese E-Mail geschrieben oder ich hatte eine tolle Begegnung einfach nur.
00:43:32: Und sich das bewusst zu machen ist wahnsinnig wichtig fürs Energiegefühl für psychische Wohlbefinden dass selber was bewirken kann, was in der Hand hab.
00:43:43: Da ist auch wieder der Fokus aufs Kleine, immer das Fokus on diese kleinen Dinge die wir im Alltag so gern übersehen.
00:43:50: Ach Julia!
00:43:52: Es gibt noch eine Abschlussfrage.
00:43:55: ich glaube du hast ganz deutlich und klar gemacht was positive Psychologie eigentlich ist und sie bewirten kann und wie jeder von uns tatsächlich an sich arbeiten kann, hört sich schon wieder viel zu stressig an wie jeder von uns ein bisschen mehr Leuchten in den Augen dazu bekommen kann.
00:44:16: Letzte Frage Wenn jetzt unsere Zuhörerinnen und Zuhöre aus dieser Folge nur einen einzigen Gedanken mitnehmen sollten welcher wäre das für dich?
00:44:32: Ein Gedanke Ich glaube Mit Menschen Bewusstsein Verbindung treten.
00:44:44: Ich glaube, damit kann man so viel bewirken.
00:44:45: Weil diese Verbindung hat man ja sowieso obsetzt – ob man sein Kindergarten in der Kita abgibt und die Erzieherin sieht oder Supermarktkasse mit der Familie, mit wem auch immer da ganz bewusst in Verbindung treten und die Aufmerksamkeit schenken und vielleicht mal fragen was begeistert dich eigentlich?
00:45:11: Ja schön!
00:45:12: Und damals schauen wir es da so.
00:45:13: als Antwort kommt Großartig,
00:45:16: was du hier reingebracht hast und die positive Psychologie von der ich ehrlich gesagt noch nicht ganz so viel gehört hatte vor den Vorbereitungen zu diesem Podcast.
00:45:25: Und ich danke dir, schön dass du da warst!
00:45:28: Ich würde mal sagen, ihr habt alle möglichen Links, die es zu dem Thema noch gibt.
00:45:32: Packen wir hier unter den Podcasts und dann könnt ihr einfach nochmal euch durchklicken, reinhören oder nachhören Was auch immer.
00:45:40: Und ja, dann wünsche ich dir einen ganz tollen Tag!
00:45:42: Ich finde du hast übrigens ein ganz, ganz tolles T-Shirt.
00:45:44: ansteht ihr sehr gut?
00:45:46: War das so'n Micromoment
00:45:48: of
00:45:48: Love?!
00:45:48: Ja!
00:45:51: Liebe Parteien!
00:45:52: Jaaa genau!
00:45:54: Nein und
00:45:55: es gäbe noch ganz viele andere tolle Sachen zu sagen aber ich glaube vor heute war's dass.
00:45:59: vielen Dank euch fürs Zuhören und Julia liebe Grüße nach Coburg.
00:46:03: Vielen dank für die schöne Gespräch.
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