Digitale Balance – die neue Gesundheitskompetenz

Shownotes

Zu Gast: Daniele Ullmann, Health Coach, Motivational Speaker & Health & Lifestyle Coach

Smartphone, E-Mails, Social Media, KI und ständige Erreichbarkeit – unser Alltag wird immer digitaler. Doch wie schaffen wir es, fokussiert, gesund und leistungsfähig zu bleiben?

In dieser Folge von im PLUS am PULS sprechen wir mit Daniele Ullmann darüber, warum wir uns heute oft erschöpfter fühlen als noch vor einigen Jahren, weshalb Multitasking ein Mythos ist und wie digitale Gewohnheiten unseren Schlaf, unsere Konzentration und unser Wohlbefinden beeinflussen.

Freuen Sie sich auf praktische Tipps für mehr digitale Balance – im Berufs- und Privatleben. Außerdem erfahren Sie, warum Fokus im KI-Zeitalter zu einer der wichtigsten Zukunftskompetenzen wird und wie Unternehmen und Führungskräfte eine gesunde digitale Arbeitskultur fördern können.

Themen der Folge:

  • Informationsflut und permanente Erreichbarkeit
  • Der Multitasking-Mythos
  • Digitale Gewohnheiten und gesunder Schlaf
  • Mehr Fokus durch Deep Work und klare Grenzen
  • Drei einfache Tipps für mehr digitale Balance
  • Die Rolle von Führungskräften und Unternehmen

• One Sec App: https://one-sec.app/de • Daniele Ullmann: https://www.danielaullmann.com • Digital Balance Checkliste: https://bit.ly/digitalegesundheit

Transkript anzeigen

00:00:09: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

00:00:11: Dieser Podcast von FAMPLUS soll sie bei genau diesem Thema unterstützen, in allen Lebenslagen immer wieder verschiedene Fokusthemen und immer wieder passende Experten!

00:00:23: Der Podcast für Berufstätige zum Thema Vereinbartheit von Beruf & Familie.

00:00:53: Beim Laptop da ploppen die Mails auf in wunderbaren Tönen.

00:00:58: Drei Menschen gleichzeitig wollen was von dir und irgendwie hat man manchmal auch das Gefühl, so richtig schafft man gar nicht wirklich was?

00:01:06: Und genau darüber wollen wir heute sprechen!

00:01:08: Das Thema ist Dauer online wie wir in der digitalen Welt unseren Fokus ein bisschen zurückgewinnen können.

00:01:15: Wunderbarer Titel Digitale Balance, die neue Gesundheitskompetenz.

00:01:19: Und mein Gast hier, die kombiniert Eisbaden, Achtsamkeit und energetische Präsenz.

00:01:25: Und wie sie das macht und euch dabei helfen kann?

00:01:27: Das erklärt Sie uns jetzt Daniela Ullmann.

00:01:30: Schön, dass du da bist!

00:01:32: Guten Morgen, liebe Denise.

00:01:33: So schön, dass ich heute mit dir gemeinsam über dieses wunderbar spannende Thema sprechen kann.

00:01:37: Ich freue mich sehr, heute hier zu sein.

00:01:40: Ja und wir sind alle mitten drin in diesem Thema.

00:01:42: Erklär uns mal ganz kurz, Daniela du bist Speaker Trainer & Health Coach und wenn dich Leute fragen was machst denn da eigentlich genau?

00:01:54: Sehr gute Frage!

00:01:55: In erster Linie unterstütze ich Unternehmen dabei wie die Mitarbeiterinnen und Führungskräfte im digitalen Zeitalter fokussiert mental gesund- und langfristig leistungsfähig bleiben Denn die meisten Menschen sind mittlerweile chronisch gestresst und überlastet, um genau an dem Punkt unterstütze ich die Unternehmen damit sie auch in der Zukunft innovativ, wirtschaftspfähig und wachstums generieren können.

00:02:20: Daniela wenn ich das richtig gelesen habe irgendwo hab ich tatsächlich über dich gelesen du machst das seit zwei tausend sechzehn.

00:02:28: kann es sein also war das Thema da schon wahnsinnig präsent?

00:02:32: Also ich mache es seit im Jahr twohntausend neunzehn tatsächlich und ich habe ja viele Jahre auch in der Konzernwelt verbracht.

00:02:39: Das heißt, das was ich im Prinzip jetzt von außen her sehe oder wie ich unterstützt hab ich vorher von Indien gesehen und gemacht als ein betrieblichen Gesundheitsmanagement unter anderem.

00:02:48: Und es war Es ist spätestens seit der Covid-Pandemie ein richtiges Thema geworden, weil wir da ja lernen mussten von einem Büroarbeitsplatz in einen Hübriden- oder Homeoffice Arbeitsplatz zu wechseln und sich natürlich das ganze Thema digital mit Meetings online noch verdoppelt oder dreifacht hat sogar.

00:03:07: Das heißt viele Unternehmen berichten die haben jetzt die dreifache Menge an Meetings was man vorher mal kurz am Arbeitsplatz geklärt hat oder in der Kaffeeküche, dass macht man heute mal schnell irgendwie die Konferenz.

00:03:17: Das heisst spätestens seitdem Seit dem Jahr hat das Fahrt genommen, beziehungsweise sieht man eben auch die Konsequenzen aus den ganzen.

00:03:27: Also was natürlich zum einen ein Vorteil uns bringt immer erreichbar zu sein von überall aus zu arbeiten an einem kleinen Gerät das alles machen zu können, versus was sind denn die Nachteile oder die Downsides davon?

00:03:40: Und genau das war eigentlich so mit die erste Frage, dass ich sagen wollte.

00:03:43: Eigentlich bringt diese ganze Technik ja totale Unterstützung, hat man so das Gefühl und dennoch hat man auch eben das Gefühl, dass man ja nicht mehr erschöpft wird wie das genau zusammenpasst.

00:03:53: aber ich glaube du hast es gerade schon beantwortet ne?

00:03:55: Man hat immer die Möglichkeit mal schnell auf irgendwas zu reagieren

00:04:00: Ja, und das ist natürlich auch der Dopamin-Kick, der dann kommt.

00:04:04: Ich muss mal schnell oder vielleicht verpass ich ja irgendwas – das klassische Fumo!

00:04:08: Und wir trainieren es ja mittlerweile auch.

00:04:10: Es ist so ein spannendes Thema denn letztendlich unsere Aufmerksamkeit sind die Währung des XXI.

00:04:18: Das heißt mit unserer Aufmerksamkeit verdienen Unternehmen die Apps herstellen, die Technologien herstellen wie wir nutzen Geld Weil das Ziel ist immer uns so viel wie möglich auf diesen Apps auch Zeit verbringen und dann kommt man wieder zurückkommen.

00:04:33: Das heißt, wir müssen mal schnell noch reagieren weil es einfach diese Fülle an Nachrichten ist die reinkommt also dieser Informationsflut Und das ist nämlich auch der Punkt der uns letztendlich dann stresst, weil es zuviel von allem ist Diese Dauerbeschallung, diese Informationsüberflutung Und wir sprechen ja nicht von zehnundzwanzig Nachrichten, sondern wir sprechen von fünfzig bis hundert Nachrichten die jemand bekommt.

00:04:55: Und jetzt wie Willmast-Männern lässt denn alles managen?

00:04:59: Es ist unglaublich und das Gehirn geht auch immer mehr an die Grenzen seiner Belastbarkeit weil wir so nicht gemacht sind.

00:05:05: Unser Gehirnen funktioniert ein bisschen anders.

00:05:09: Ja, und sag mal gibt's denn da so eine Range?

00:05:12: Also es gibt Menschen die sagen also bei bei dreißig bis vierzig Nachrichten bin ich schon total gestresst.

00:05:17: Und andere sagen geil wenn ich hundertfünfzig Nachrichten nebenbei noch verarbeitet habe war das genau mein Tag!

00:05:23: Also sind wir da alle wirklich total unterschiedlich?

00:05:27: Ja ich denke schon.

00:05:28: aber das sieht folgendem an.

00:05:31: Wir lernen ja unser Gehirn ist anpassungsfähig was ja per se schon mal eine gute Sache ist.

00:05:36: Das heißt je nachdem was wir tun wie verändern unser Gehirn, die ganze Zeit.

00:05:42: Wenn du dich selber trainierst weil du es musst im Arbeitsplatz dass du ständig präsent sein musst das du vielleicht dem Customer Service intern bist und halt einfach über Chat deinen internen Kunden bedienen und sofort reagieren musst dann ist es Teil deiner Arbeit Und dann gewünschst du dich ja an etwas.

00:05:55: Das ist ja ganz normal.

00:05:56: wenn du Dinge immer wieder machst Dann ist es für dich gar nichts Schlimmes mehr.

00:05:59: Es ist wie wenn du zum Beispiel dich daran gewünscht, jeden Abend in Glas Alkohol zu trinken oder vielleicht auch zwei oder drei.

00:06:06: wenn du weggehst dann brauchst du vielleicht fünf um mal was zu merken.

00:06:09: Jemand auf der anderen Seite der nie Alkohl trinkt wie ich zum Beispiel mir reicht dann schon ein Glas.

00:06:14: und genauso ist es ja auch mit dem Thema wie viel Multitasking oder wie viele Nachrichten kann ich bearbeiten?

00:06:19: Wenn du das ständig machst, wenn du dich in irgendeiner Form dran trainiert hast darauf fühlt sich das so anders, wenn man das irgendwie doch kann.

00:06:28: und ja dein Gehirn passt sich an.

00:06:30: Dein System passt sich aber nicht automatisch, dass es wirklich gesund ist Wozu wir vielleicht nachher noch kommen?

00:06:37: Also jeder ist da anders und das hängt natürlich auch ab von der Arbeit, also von den Arbeitsaufgaben.

00:06:44: Was mit welchen Medien arbeitest du?

00:06:46: Arbeitest Du viel mit Chat oder mehr mit E-Mail?

00:06:48: Telefonierst Du mehr?

00:06:49: Das ist schon per se sehr individuell!

00:06:51: Auch die Grenzen jedes Einzelnen sind super individuell.

00:06:54: weil Dennis noch einen Punkt es kommt ja auch immer darauf an wie gut fühle ich mich am Tag Weil wenn ich in meiner richtigen Power bin, ich habe super gut geschlagen.

00:07:02: Ich hab gut gefrühstückt.

00:07:03: Ich habe mich vielleicht auch mit Sport vorbereitet und dann bin ich auch in der Lage viel mehr zu leisten, geistig mental.

00:07:10: Dann schaffe ich vielleicht hundertmal einen rechten Boom!

00:07:12: Und denke an meine Soße.

00:07:13: Super!

00:07:14: Wenn ich aber müde bin oder vielleicht ein bisschen kränkelig nicht fühle und generell einfach nicht auf der Höhe bin... ...dann sind vierzig für mich auch schon genug.

00:07:23: also das zum Thema auch das ganze Bild betrachten?

00:07:27: Genau Sag mal, multitasking?

00:07:28: Du hast gerade schon gesagt.

00:07:30: Ich glaube viele würden dann eben sagen ja ich kann total gut multitasking.

00:07:35: Warum ist es eigentlich so ein Mythos dieses Multitasking-Ding?

00:07:39: Spielt das so ein bisschen in das rein was du gerade gesagt hast Tagesform und so weiter?

00:07:44: Also das Thema multitasking ist wirklich Mythos und es ist totaler Schmarrn ums ganz ehrlich zu sagen.

00:07:48: aber wenn man sich wenig Studien anschaut... Wenn man das Gehirn lernt wirklich zu verstehen Also die Biologie des Gehörns, wie wir Ticken psychologisch gesehen.

00:07:57: Das Gehirn... Man muss verstehen unser Gehirner ist ein krasser Bio-Computer!

00:08:01: Wir sind eine Hochleistungsmaschine und wir funktionieren am besten wenn wir uns auf eine Sache fokussieren.

00:08:08: Egal wie lang diese Sache dauert.

00:08:10: So das ist unsere Stärke.

00:08:13: Unser Gehirne ist nicht darauf gebaut.

00:08:16: Und es ist auch nicht unsere Stärke, von einem Task gänzlich zum nächsten zu wechseln.

00:08:20: Also dieses Kontext-Switching oder dieses Multitasking führt sogar soweit.

00:08:25: das laut Studien wie z.B.

00:08:27: einige der Universitäten in den USA sagen Es reduziert deine Leistungsfähigkeit um bis zu vierzig Prozent!

00:08:35: Das ist knapp die

00:08:35: Hälfte.

00:08:37: Wir denken...

00:08:39: Es macht uns effizienter.

00:08:40: Und das tut natürlich in gewisser Weise auf, weil wenn wir Shallow-Tasking machen und zum Beispiel so nass gibt – da kann man einfache Multitasking als mit anderen – aber du musst verstehen dass es gehören.

00:08:51: Du musst dir vorstellen, wenn du zehn Sachen gleichzeitig machst.

00:08:53: Du hast zehn offene Tabs in dein Browser offen.

00:08:56: Und jeder Tab der offen ist zieht Energie!

00:08:59: Und umso ist auch im Gehirn jede Entscheidung die du triffst.

00:09:02: Ich arbeite gerade an der Präsentation, dann kommt eine Chatnachricht rein.

00:09:05: Dann klingelt das Telefon!

00:09:06: Wenn du aufhörst das zu machen was du machst und dich der anderen Aufgabe widmest, triffst du ne neue Entscheidung Und wenn du das fünftigmal am Tag machst wird das Gehirn irgendwann müde weil dein Gehirnt viel mehr Energie braucht für all diese Entscheidungen und unser Gehirnenverbrauch ist von unserem ganzen Körper Ganz viel.

00:09:27: Und umso mehr zu pausen, fühlen wir uns am Ende auch so erschöpft und auf mental müde und wissen eigentlich gar nicht warum.

00:09:32: weil eigentlich haben ja nur Nachrichten beantwortet.

00:09:36: Ein krasses Bild mit den ganzen Tapps!

00:09:38: Also Wahnsinn wie oft sitzt man vom Rechner?

00:09:40: Und denkst du so ich mache jetzt mal die ganzen Reiter... Ich sag's mir mit einem alten Wort oder die ganzen Taps mach' hier einfach mal zu.

00:09:49: Dennoch finde Fühlt sich das trotzdem sehr produktiv an oftmals, oder?

00:09:55: Wenn man so zehn Dinge auf einmal hat.

00:09:57: Aber es ist dann ja ein totaler Trugschluss,

00:09:58: oder?!

00:10:00: Teilweise schon!

00:10:02: Weil natürlich gibt es erst mal einen Gefühl der Befriedigung wenn du eine Aufgabe erledigt hast und wenn du schnell auf eine Nachricht reagierst, wenn jemand dich in Frage stellt, du reagierest innerhalb von einer halben Minute auf diese Frage, dann ist das ja eine erledigte Aufgabe.

00:10:15: Das heißt es gibt dir ein gutes Gefühl, dein Dopamine wird ausgestoßen.

00:10:19: jetzt dann zwanzigmal am Tag maßt oder hintereinander, dann hast du schon das, wie du hast bist produktiv.

00:10:25: Aber das Thema ist ja Folgendes!

00:10:27: Wenn du das den ganzen Tag mahst, dann sind das oft die Tage an denen du dich dann im Abend fragst.

00:10:34: also was habe ich denn heute eigentlich geschafft?

00:10:36: Ich hab irgendwie nicht das Gefühl dass sich produktiv war und deswegen sagt man auch oder sagen einige Experten auch...ich muss es auf Englisch sagen

00:10:50: Ganz

00:10:51: oft der Fall, dass wir auf etwas reagieren und deswegen...

00:10:57: Und vor allem man darf auch nicht vergessen.

00:10:59: Wir legen natürlich den Fokus auch auf Arbeitnehmer-, Arbeitgeber heute aber zu Hause geht es ja oft noch weiter.

00:11:05: ich sage mal wie oft wartest du kurz noch bis das Nudelwasser kocht?

00:11:10: Beantwortest schnell nebenbei eine WhatsApp und hältst quasi mit der rechten Hand dein Kind weg und warte ganz kurz schnell nach die WhatsApp dann mit links die Nudeln rein, dann die Fragen.

00:11:20: also Wir sind ja eigentlich den ganzen Tag tatsächlich gut.

00:11:23: Nudeln sind jetzt weniger digital, aber das was da eben noch reinkommt man ist eigentlich den gesamten Tag immer dabei Aufgaben irgendwie am liebsten erstmal schnell abzuhaken und möglichst drei auf einmal.

00:11:35: Und weißt

00:11:37: du denn nicht so hast einen so spannenden Punkt gesagt?

00:11:39: Eigentlich zwei.

00:11:40: Das eine ist unsere nachfolgenden Generationen die wir diazin bewusst und unbewusst digital erziehen und das zweite ist das Thema Präsenz.

00:11:51: Und alle, wie die Kinder haben wissen was es bedeutet Präsent sein zu dürfen müssen ob sie wollen oder nicht.

00:11:57: Denn das ist das was Kinder uns lernen präsent zu sein im Hier und Jetzt und dass ist das so viele verlernt haben weil wir ständig ja wie jede Lücke mit irgendwas füllen wollen.

00:12:08: Wir trainieren unsere Aufmerksamkeit eigentlich nicht in positiven Sinne sondern eigentlich im negativen Sinn indem sich immer kürzer wird.

00:12:15: Das ist natürlich eine unbewusste Entscheidung, die wir treffen.

00:12:18: Weil wir so programmiert werden im Prinzip durch das, was außen passiert, durch diese ganzen Technologien... ...die wir ja nutzen müssen oder dürfen und das auch um privilegiestechnologien zu nutzen.

00:12:28: Aber das ist in dem ich die Downside schaffe es nicht mehr.

00:12:31: Schau dir!

00:12:31: Die digitale Welt der nächste ist auch viel schneller als die analoge Welt.

00:12:36: Überleg mal.

00:12:38: Wir sind mit KI.

00:12:41: Wir haben ein Problem oder eine Frage?

00:12:43: Und wir wissen mit KI bekommen wir innerhalb von drei Sekunden oder wenn es ein längerer Text ist, zehn Sekunden eine Antwort.

00:12:50: Wir werden darauf trainiert, dass wir immer sofort eine Antwort haben.

00:12:53: Also dieses Instant Gratification viel schneller als wenn ich jemanden anrufe muss und so.

00:12:58: Und das ist auch das was uns diese... Was den Fokus so verändert oder dieser Aufmerksamkeit spannend so verkürzt weil wir eben lernen wir können sofort reagieren und wir kriegen sofort das was wir in dem Moment brauchen.

00:13:08: und deswegen ist es auch viel einfacher das Telefon mal schnell die Hand zu nehmen weil wir ja garantiert irgendwas mit damit machen können.

00:13:15: Es gibt tatsächlich einen coolen Begriff, ich weiß nicht ob du den nachher noch ansprichst aber das nennt sich Popcorn Brain.

00:13:21: Oh okay, nice!

00:13:23: Das hat ein amerikanischer Psychologe entworfen oder dieser Begriff wird auch offiziell genutzt.

00:13:29: Das bedeutet dass dein Gehirn wie kleine Popcorn Behörner also dein Gehören selber durch die ganzen Gedanken immer wieder aufpoppt wie Popcorn in einem Popcorn Automaten.

00:13:41: Das heißt es ist die ganze Zeit kleine Gedanken hochgehen.

00:13:43: Was bedeutet das genau?

00:13:45: Wir stehen, wie du grad sagst.

00:13:47: Wir warten und wir kochen.

00:13:48: Nebenbei ist die Tochter, die möchte Aufmerksamkeit haben.

00:13:52: Dann fällt uns noch eine Task ein.

00:13:53: Wir müssen doch jemanden reagieren!

00:13:55: Wir gehen ans Handy oder wir stehen klassiker.

00:13:58: Wir stehen an der Schlange im Supermarkt vielleicht nach einer halben Minute.

00:14:02: was machen die meisten Menschen, die haben das Telefon in der Hand.

00:14:05: Oder wir warten auf den Bus.

00:14:08: Wir haben das telefon in der hand oder noch schlimmer sieht man auch immer mehr Auf dem Gehweg, mit dem Telefon in der Hand.

00:14:15: Das ist immermals zur Normalität irgendwo.

00:14:20: Aber was haben wir denn bitte vor diesen ganzen Smartphones?

00:14:23: Was haben wir da gemacht?

00:14:25: Ich bin auch Ende vierzig und ich

00:14:27: kann mich...

00:14:28: gar nicht mehr daran erinnern.

00:14:29: oder es wäre furchtbar für mich drüber nachzudenken, ohne dieses Smartphone zu sein.

00:14:35: Was haben wir denn vorgemacht?

00:14:36: Haben wir dann einfach an der bushaltische Stelle gestanden und unsere Umgebung wahrgenommen?

00:14:40: oder wie war das?

00:14:43: Das vielleicht zum einen, zum anderen haben wir die Menschen beobachtet dass was im Umfeld passiert.

00:14:48: Wir haben auch mehr mit Menschen gesprochen, das heißt wir die Menschen.

00:14:51: jetzt ist ja immer mehr Kommunikation.

00:14:52: jeder ist für sich und jeder hört hat die ganze Zeit seine Earphones seinen Musik an oder hört einen Podcast.

00:14:59: also ganz wenig.

00:15:00: Menschen laufen wirklich durchs Leben oder den Alltag und sind offen für das was im Außen passiert.

00:15:05: Also wir nehmen die andere Person wahr.

00:15:08: heutzutage es nur noch ich und mein Gerät ganz oft und tatsächlich finde ich total traurig einen Weg jetzt auch nimmt.

00:15:16: und ja, es ist komisch.

00:15:18: Wie war's vorher?

00:15:18: Wir haben halt uns... wir haben gelesen!

00:15:20: Ich habe früher auch viel mehr gelesen also hatte ich natürlich auch ein Commute den ich so jetzt nicht habe weil ich jetzt mit dem Fahrrad fahre zum Beispiel.

00:15:26: aber da hat man die Zeit anders gefüllt oder hat... Und wir hatten auch eine längere Aufmerksamkeitsspanne.

00:15:32: Wir konnten länger einfach mal stillsitzen oder beobachten was um uns rum passiert wahrnehmen was um unseren passieren.

00:15:39: heutzutage sind die Ablenkungen.

00:15:41: das ist wie du musst dir vorstellen dass es wie in einem Süßigkeiten laden Und dann stehst du da drin und wirst die ganze Zeit irgendwie locktig irgendwas, ne?

00:15:49: Als tollen Apps auf dem Handy das was in der Arbeit wichtig ist.

00:15:52: Das ist so verlockend!

00:15:53: Es ist total schwer da auch drauf zu verzichten.

00:15:55: Und es ist auch nicht die Schuld jedes Einzelnen.

00:15:58: Keiner hat Schuld.

00:15:59: Es ist etwas was im gesellschaftliches Problem geworden ist weil wir einfach so trainiert werden durch dass wir sind ja ein Teil dafür.

00:16:05: Wir können nicht sagen wir lassen die Handys wegfallen oder wir... Darum geht's auch gar nicht.

00:16:11: mich darum die Technologie nicht zu nutzen, sondern es geht darum zu lernen wie du bewusst unsere Aufmerksamkeit zu steuern auf das was wir tun wollen in dem Moment und es auch bewusst zu tun.

00:16:24: Und deswegen freue ich mich schon auf die drei Sofortipps die du uns gleich noch gibst.

00:16:29: vorher würde ich gerne noch eine Du hast grad KI gesagt ja diese eine Sache ansprechen Das ist ja man kann auch wirklich sagen Fluch Und Segen zugleich.

00:16:37: Also ich wüsste jetzt schon gar nicht mehr, was man ohne KI gemacht hat und gefühlt ist das ja seit ein, zwei ... Ja, zwei Jahren würde ich jetzt mal sagen so im alltäglichen Gebrauch eigentlich mit drin.

00:16:48: Fluch und Segen!

00:16:49: Und jetzt wollen wir eben auch darüber sprechen.

00:16:52: wie geht man damit um?

00:16:54: Du hast es gerade schon gesagt Ich würde vielleicht noch eine kurze Sache mal ansprechen wollen.

00:17:01: Und zwar ich als Arbeitnehmer, ich sitze in einem großen Unternehmen und diese ganzen digitalen Dinge prasseln auf mich ein hier nochmal schnell dann kommt noch KI dazu.

00:17:12: Wie weit bin ich denn selbst dafür verantwortlich?

00:17:16: Ja Mich darum zu kümmern dass sich da nicht komplett untergehen?

00:17:20: oder wie weit würdest du sagen haben auch Unternehmen eine ganz große Verantwortung für ihre Mitarbeiter?

00:17:27: Bannene Frage, ich sehe die Verantwortung in beiden Händen.

00:17:31: Zum einen hat natürlich das Unternehmen die Verantwortung dafür, die Möglichkeiten zu stärken oder aus meiner Sicht Unterstützung zu leisten dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiter oder Führungskraft wirklich volle Leistung erbringen kann im Büro.

00:17:47: Und da gibt es Dinge, die man tun kann im BGM, in der Prävention zum Beispiel.

00:17:51: und natürlich ist es zum einen die Techniker Skills, die wichtig sind.

00:17:54: wenn wir unsere Unternehmen KI einführen, Prozesse automatisieren, Transformation generell musst du natürlich den Mitarbeitenden mitnehmen, Schulen das er sich diesen Techniken, dass er diese Technik lernt zu nutzen oder diese Prozisse oder Tools generell.

00:18:07: auf der anderen Seite hat auch der Mitarbeiter aus meiner Sicht viel mehr Verantwortung.

00:18:11: Und es ist total spannend, ich hatte letzte Woche tatsächlich dazu bei einem Kundenvortrag gehalten und wenn man überlegt vor zwanzig Jahren oder vielleicht noch viel früher auch da hatten viele das Gefühl und da war's auch ein bisschen anders.

00:18:24: Da war vielmehr Verantwortung in der Führungskraft gelegen oder Unternehmen oder Arbeitgeber und er hat sich um mich gekümmert.

00:18:29: Er hatte meinen Entwicklungsplan und er habe mir gesagt was ich machen muss auf diese selbstständige Arbeitsweise was natürlich auch abhängig ist von jeder Position, und heutzutage ist es halt anders.

00:18:40: Heutzutag musst du dich selber auch viel mehr kümmern.

00:18:43: Und ich merke ganz oft im Arbeitskontext das mitarbeitende Sagen zu mir oder Teilnehmer in meinen Vorträgen – ja, das ist alles schön und gut aber ich schaff das gar nicht am Alltag umzusetzen!

00:18:54: Ich habe keine Zeit, ich hab zuviel Arbeit und overloaded.

00:18:57: Ja, das kann ich verstehen.

00:18:58: und wenn die Führungskraft da keinen Fokus darauf setzt... Das ist auch das Thema Fulsorgepflichten zu der mentalen Gesundheit oder generell Gesundheit.

00:19:07: Das sieht ja auf jede Führungskraft anders, trotzdem bist du für dich selber verantwortlich und... Also jeder Mensch ist für sich selber verantwortlich in erster Linie.

00:19:17: Es gibt Dinge, die du Circle of Influence, die Du für Dich tun kannst, auf die hast Du Einfluss, die kannst Du kontrollieren und das ist zum Beispiel auch das Thema KI.

00:19:24: Du kannst für DICH kontrollieren oder bei Einflussen sagt okay wir haben jetzt dieses neue Tool bekommen ich tue mich da reinwursteln Ich nehme Zeit, ich baue das ein!

00:19:32: Du kannst auch was für dich tun indem du lernst besser damit umzugehen Und es hört ja nicht mit der Arbeit auf, es ist ja dieses ganze Bild.

00:19:41: also Zum Beispiel, es ist auch wichtig was tu ich vor der Arbeit.

00:19:44: Welchen digitalen Gewohnheiten habe ich nach der Arbeit?

00:19:48: Es ist ja nicht nur das, was am Arbeitsplatz passiert sondern es ist ja das Big Picture und dein Schlaf hat einen großen Einfuss auf deinen Leistungsfähigkeit, auf deine Wachheit genauso wie digitale Medien oder den Arbeitsplatz die ganze Zeit sitzt und ein Einfass hat auf deine Gesundheit.

00:20:02: also es ist ein Zirkel.

00:20:03: man muss alles im Gesamtbild immer betrachten und du als Mitarbeitender so sehe ich dass du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben Und du darfst dich auch um dich selber kümmern, mit dem was du für dich machen willst.

00:20:14: Ob das jetzt Sport ist?

00:20:15: Ob das Ernährung ist?

00:20:16: ob das wissend ist dass ich digital freie Oase mir in mein Alltag einbaue, Hobbys habe außerhalb der Arbeit.

00:20:22: und deswegen um die Frage zu Ende zu bringen ja es gibt die Pflicht des Arbeitgebers da zu unterstützen und das machen die einen mehr als die anderen zu nehmen.

00:20:34: und dann gibt's aber auch den Mitarbeitenden auf der Seite der auch ein Stück weit selber da in die Aktionen vor allem Verantwortung tragen kann oder für sich übernehmen, kann sagen dann okay ich merke da wutsche ich ein bisschen weg.

00:20:45: Jetzt schaue ich mir das Thema mal genauer an.

00:20:47: und ja es ist auch ein Generationsthema weil die Baby Boomer oder die danach kommen sie sind natürlich anders aufgewachsen.

00:20:54: viele fühlen sich aber über Vorrat und sind... Ja es war der Speed hat zu zugenommen weiß es wird alles immer schneller und das Paradoxe an der Sache ist ja wir glauben dass die KI uns effizienter macht Und ja, sie ist unglaublich intelligent.

00:21:10: Sie isst unglaublich schnell!

00:21:12: Sie hat viele Dinge die sie uns abnimmt und die sie für uns ersetzt also die wir gar nicht mehr tun müssen.

00:21:18: Aber gleichzeitig wird sie auch nie den Menschen ersetzen.

00:21:21: Also umso intelligenter wie die KI wird und das wird sie immer mehr.

00:21:25: Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren sehr intensiv mit ihr und ich merke auch wie sie sich verändern.

00:21:30: ihre Sprache Es ist super faszinierend.

00:21:33: Auf der anderen Seite werden menschliche Skills wie Empathie, die Mitgefühl.

00:21:37: Wie Kreativität!

00:21:39: Solche Skills immer wichtiger im Arbeitsalltag weil sie nicht genau so... Weil du dich als Mensch genau dann unterscheidest von der KI.

00:21:48: Weißt Du?

00:21:49: Ja ja klar,

00:21:50: genau das ist es.

00:21:51: Und

00:21:53: genau da wäre nämlich auch mal die Frage also Phänomene wie den Handy Daumen oder hinten diesen Knubbel im Nacken vollmal ständig den Kopf unten hat und auf irgendwelchen, aufs Handy oder so zum Beispiel guckt.

00:22:06: Aber gibt es auch psychische Krankheiten?

00:22:10: Oder ja nicht unbedingt Krankheiten aber Defizite die auftauchen durch diese extremen, extreme Schnelligkeit der ganzen Digitalisierung?

00:22:20: Ja viele Menschen sind mittlerweile extrem gestresst.

00:22:25: also Stress per se ist ja auch so ein Buzzword was irgendwie jeder nutzt.

00:22:28: ich fühle mich Ja, aber was ist das, was ich eben schon gesagt habe?

00:22:32: Unser Gehirn... Das stimmt vielleicht jetzt als biologisch.

00:22:35: Aber wenn man selber lernt sich zurückstehen.

00:22:37: wir sind ja so nicht... Unsere Gehirne hat sich ja nicht verändert in zwei Millionen Jahren seitdem es den Menschen auf dieser Erde gibt.

00:22:43: D.h.,

00:22:45: ja es macht viel mehr Menschen leiden an depressive Störungen.

00:22:49: Angstzustände ist ein Riesenthema.

00:22:51: Stress per See.

00:22:52: du musst dir vorstellen, Denise Schon allein die Präsenz deines Telefons kann Stress auslösen für dich.

00:22:58: Da gibt es Studien dazu.

00:23:02: Es macht ja was mit dir, wir sind viel mehr auch im dauerkronischen Stresszustand viele Menschen.

00:23:08: Das heißt, es wird mehr Cortisol ausgeschüttelt und mehr Adrenalin.

00:23:11: Was bedeutet das?

00:23:11: Wir sind ständig ein bisschen mental erschöpft irgendwann.

00:23:15: Wir haben etwas, was sich Decision fatigue nennt,

00:23:17: d.h.,

00:23:18: wir können keine Entscheidung mal so richtig treffen weil wir eh fünfzigtausend Entscheidungen am Tag treffen müssen.

00:23:23: also das ist alles so.

00:23:24: Dinge Burnout ist ja mehr auf körperliche Ebene, aber es sind alles Conditions, wenn man so schön sagt.

00:23:31: Die immer bewusster auch in die Gesellschaft treten, die halt auch immer bekannter werden durch die Krankheitszahlen und dass die Küche da ganz vorne steht.

00:23:39: Genau, ja und dann ist es wahrscheinlich auch so wenn ich gestresst bin.

00:23:42: du hast gerade das Thema Schlaf schon angesprochen.

00:23:44: Schlaf ist ganz wichtig für unsere Gesundheit aber

00:23:46: der

00:23:47: wird wahrscheinlich durch diesen Stress den ich jeden Tag habe dann auch wiederum gestört.

00:23:52: somit kann ich über Nacht nicht regenerieren und trage diesen Stress dieses ja dieses Defizit wieder in den nächsten tag und das kann schon mal richtig böse enden.

00:24:01: Ja und da kommen wir wieder zum digitalen also das Thema per se von heute digitale Medien.

00:24:06: Was ist zum Beispiel so ein klassischer Schlafstörer?

00:24:09: Also was sollte man, das heißt sollte.

00:24:12: Da auf jeden Fall sich anscheinend, aber über was sprechen Experten immer?

00:24:15: Was sollte man wirklich vermeiden?

00:24:18: es die letzten dreißig bis sechzehn Minuten vor dem schlafen gehen nicht mehr an Tengi zu geben?

00:24:22: Weil diese Dauerbeschallung dieses Scrolling, dieses YouTube-Video schauen...was macht das mit dir?

00:24:28: Zum Einen durch das blaue Licht Verhindert, dass die Produktion von Melatonin.

00:24:31: Das ist dein Nummer eins Schlafhormon!

00:24:33: Wir brauchen das als Menschen.

00:24:34: Wir brauchen Melatoninen um zur Ruhe zu kommen.

00:24:37: Zum Zweiten diesen Input den du aufnimmst in dem Moment... ...das ist ja auch noch mal ein Unterschied, was nehme ich an Input auf?

00:24:43: Das macht uns oft wacher und löst vielleicht irgendeine Art von Nervosität oder Stress aus oder ein negatives Gefühl.

00:24:49: Man fängt an sich zu vergleichen.

00:24:51: Irgendjemand ist ja immer besser, es reicher, es schöner, es erfolgreicher Und das macht ja etwas mit uns.

00:24:57: und das heißt viele Menschen fühlen sich dann körperlich erschöpft am Abend, aber geistig oder mental so wach dass sie gar nicht schlafen können.

00:25:07: Und das ist genau das Thema mit den digitalen Medien, wenn man versuchen kann das einzukrenzen und sagt okay ich nehme bewusst die letzte Stunde vom Schlafengehen Abstand.

00:25:17: also das heißt sich hören wir vielleicht eine Medikation an oder ich höre langsam Musik an.

00:25:24: Also bewusst diese Distanz zu finden, da kannst du schon mal was Gutes für dein Schlaf tun.

00:25:29: Weil du dem Körper die Möglichkeit gibst runterzufahren.

00:25:31: und den Geist!

00:25:33: Du hast ja so viele Eindrücke, die den ganzen Tag auf dich einpressen.

00:25:36: Da Geist musstest du sie alles verarbeiten.

00:25:38: Und das macht er im Schlaf.

00:25:40: Deswegen ist der Schlaf umso älter wir werden.

00:25:42: es ist tatsächlich so... Der Schlaf ist immer wertvoll.

00:25:45: Wir schlafen ein Drittel unseres Lebens aber es wird immer wertfuler weil es wie du gerade sagst sich durch deinen ganzen Tag zieht.

00:25:53: Du fängst dann an, du bist müde.

00:25:54: Fängst an Ungesünder zu essen und der Körper braucht mehr Kohlenhydrate.

00:25:57: Dann bist du wieder in Solinen geht hoch runter, da bist du ständig abgelenkt.

00:26:00: Also brauchst mehr Kaffee!

00:26:02: Das ist so ein spannendes Thema.

00:26:05: Es zeigt auch alles verbunden miteinander.

00:26:08: Man kann eine Sache nicht separat sehen.

00:26:11: Am liebsten muss man an allen Schrauben drehen aber das ist natürlich nicht auf einmal.

00:26:17: Aber man darf immer das ganze Bild sehen

00:26:21: Ja, genau.

00:26:21: Aber wir halten schon mal fest ein absoluter Profitipp und wirklich so einleuchtend bildschirmfreie letzte Stunde vor dem Schlafengehen eigentlich.

00:26:30: also da machen wir schon mein dickes Ausrufezeichen hinter wo wir gerade dabei sind.

00:26:34: hast du noch einen sofort Tipp?

00:26:36: Wo jeder digital junkies jetzt mal Eigentlich schon eine große Wirkung erzielt und sofort heute anfangen könnte

00:26:44: ja Nachrichten und Signaturen auszustellen?

00:26:50: Okay

00:26:51: Das ist was, was ich mittlerweile seit neun Jahren praktiziere.

00:26:57: Und es war einer der großen Gamechangers für mich.

00:27:02: Weil...

00:27:02: Also das halt einfach alle schöne, also das Handy quasi auf Stummen zu schalten?

00:27:07: So wie es für dich funktioniert natürlich!

00:27:09: Ich habe das persönlich für mich so gemacht.

00:27:10: Also ich sehe auch, ich muss in eine App reingehen um zu sehen ob es da Neuigkeiten gibt.

00:27:15: Also die Bildschirmmotifikationen sind für mich alle ausgestellt und für mich persönlich.

00:27:20: Es gibt auch viele Menschen, die machen das schon.

00:27:22: Aber das macht einen Unterschied, weil jedes Piepen, jedes Vibrieren dich ablenkt!

00:27:30: Auch wenn du gar nicht dahin gehst und siehst dein Gehirn nimmt nur wahr, oh da ist ein Puls.

00:27:36: Spannendes sein.

00:27:37: Das heißt du wirst sofort ungebrochen von dem was du machst.

00:27:39: Guck mal wieder zum Thema Fokus.

00:27:40: Das heisst am besten alles was sich stört ausstellen im Rahmen der Möglichkeiten.

00:27:46: Es gibt da verschiedene Modis, die man auf dem Handy einstellen kann und man kann auch sagen okay diese Person muss unbedingt durchkommen, gerade beim Telefonieren auch.

00:27:54: Man kann das individuell einstellen aber das macht einen großen Unterschied.

00:27:57: Ein Riesen-Unterschied!

00:28:00: Daniela jetzt fällt mir zum Beispiel eine Sache.

00:28:02: also ich frage für den Freund Homeoffice seit Corona in vielen Familien einfach dar und naja gut ich frag nicht für nen Freund.

00:28:10: eigentlich frage ich mich selber denn mein Mann hat wenn die Kinder nicht da sind seine Bürotür offen.

00:28:16: Er hat eigentlich einen schönen Ton für seine E-Mails, die er bekommt.

00:28:19: Das sind pro Tag so um die Achtzig würde ich jetzt mal sagen.

00:28:23: Jedes Mal wenn dieser Ton ein ganz leichtes schönes Ping löst das sofort was in mir aus?

00:28:31: Ich könnte gar nicht sagen negativ oder positiv.

00:28:33: Ich habe ja auch mit seiner Arbeit nichts zu tun aber es ist immer ein Hinhörer Es kann mir das gut vorstellen.

00:28:40: also das heißt auch beruflich ist die Frage, wie gehen Arbeitgeber damit um?

00:28:46: Könnte ich tonentechnisch alles Mögliche ausstellen.

00:28:50: Genau!

00:28:51: Richtig!

00:28:53: Du hast es gefasst.

00:28:55: Weil du kannst zum Beispiel beim E-Mail-Eingang sagen, dass ich den Ton ausstelle und ich sehe am besten auch die E-mailvorschau wenn die E mail reinkommt was ja bei Microsoft mit drei sechs fünf geht das Auszustellen Das macht so ein großer Unterschied

00:29:13: wirklich.

00:29:14: Also die Zeit, wo du dich wirklich auf eine Sache fokussieren musst.

00:29:17: Es lenkt ihn vielleicht nicht ab oder vielleicht schon aber dich lenken das ab in dem Moment weil du nimmst es nämlich wahr und wenn du gerade mit irgendwas beschäftigt bist vielleicht dann wirst du rausgerissen aus deinem Flow.

00:29:27: Ist ja wie wenn der Postboote klingelt ne?

00:29:29: Auch wenn das noch mal lauter betonen ist

00:29:34: Genau, so sind wir schon beim zweiten Tipp Nachrichtentöne.

00:29:38: Zum Beispiel einfach auch Stummscheiden und dann eben gucken lohnt sich das langsam anzufangen?

00:29:44: oder sagst du nee denn muss man total radikal sein?

00:29:46: also da sollte man wirklich von von hundert auf null gehen?

00:29:49: Oder darf jeder seine eigenes Tempo haben?

00:29:53: Da darf jeder sein eigenes tempo haben Denn es funktioniert für jeden was anderes.

00:29:57: die einen sind radikal Die löschen diese apps Also jetzt zum Beispiel auch Social Media zum Beispiel.

00:30:04: Die anderen sagen, okay ich reduziere das langsam.

00:30:08: Der Punkt ist ja der folgende Wir wollen... wir wollen nicht ohne diese Technologien leben.

00:30:14: Ohne das Smartphone geht es ja nicht mehr.

00:30:15: Das heißt was dürfen wir lernen?

00:30:17: Ist unser Verhalten zu verändern Im Gegenüber dieses Smartphones zum Beispiel und das macht man nicht indem man das Ding verband, wie beim Essen auch, wenn du eine Weile auf Zucker verzichtest.

00:30:28: Das läuft super während du auf Zucker verzichtest aber dann denkst du wieder anfängst.

00:30:33: Warum nicht einfach langsam machen?

00:30:35: So wie es würde ich funktionieren.

00:30:37: Aber auch das ist superindividuell!

00:30:40: Ich habe das damals radikal für mich so gemacht, für mich funktioniert diese Weg am besten.

00:30:44: aber das ist mein Weg, für andere funktioniert sie eben nicht.

00:30:47: und man darf auch immer schauen oder du musst schauen was der Arbeitsumfeld jeder Person ist.

00:30:54: Es gibt Personen, ich arbeite viel für Assistenzen im Arbeitskontext die müssen ja auch viel mehr intern erreichbar sein

00:31:01: d.h.,

00:31:03: Die haben es für die Töne müssen anbleiben.

00:31:06: Aber auch das, die Frage ist ja musst du wirklich immer sofort reagieren?

00:31:12: Also ist es eine Erwartungshaltung von deinem Arbeitgeber und deiner Führungskraft oder ist es einer Erwartungshaltung, die du dir selbst gesetzt hast?

00:31:25: Sich selber zu hinterfragen?

00:31:29: warum will ich jetzt meine Chats prüfen?

00:31:31: Will ich sie prüfen, weil ich wirklich dringend auf etwas warte?

00:31:34: Oder weil mich irgendwie gerade langweilig ist oder ich bin gerade ein bisschen gestresst und für mich ablenken.

00:31:40: Das ist ja auch das Thema sinnlose Scrolling!

00:31:43: Das ist auch im Prozess sich damit zu beschäftigen.

00:31:47: Das kann man nicht von heute auf morgen verändern.

00:31:50: aber dieses Bewusstwerden erst mal... Aha was mag ich denn

00:31:53: überhaupt?!

00:31:53: Und deswegen jeder Weg ist individuell für die Einführung, es funktioniert komplett.

00:31:58: Es gibt auch richtig coole Apps wie zum Beispiel OneSec.

00:32:01: Wie nutze ich, oder empfehle ich es ja selber mal sehr gerne.

00:32:04: Da kann... Wie heißt die genau?

00:32:06: ONCE, also O-N-E-SEC-S-E

00:32:09: C Ja.

00:32:11: So was

00:32:11: wie eine Sekunde über mich beitragen.

00:32:13: Richtig genau!

00:32:14: Kommt übrigens alles als Link hier unter diesen Podcasts dann könnt ihr reinklicken und könnt euch nochmal informieren.

00:32:20: Also ONCEG, eine Sekunden

00:32:22: Genau.

00:32:23: Und das heisst wenn du praktisch den Impuls verspürst auf eine App zu klicken Dann geht so ein Fensterchen auf und du musst eine Sekundelang atmen fühlt sich sehr lange an diese eine Sekunde und dann manchmal kommt auch eine Frage, die dich zur Reflektion bringt.

00:32:36: Was willst du jetzt wirklich?

00:32:38: Weißt du, warum?

00:32:39: es geht denn nicht?

00:32:39: Es geht darum diesen Raum zu kreieren.

00:32:46: Diesen Raum zwischen Reiz und Reaktion.

00:32:50: Und diesen Raum dürfen wir lernen mehr zu öffnen weil das ist nämlich dieser Raum wo du plötzlich merkst okay muss ich jetzt wirklich sofort in Reaktionen gehen oder brauche ich doch vielleicht was anderes?

00:32:59: Und oft stecke ich nämlich was ganz anderes dahinter, hinter diesen Impuls zu reagieren.

00:33:05: Total krass!

00:33:06: Ich habe mit meinem Mann in Vorbereitung auf den Podcast eben auch über dieses Thema gesprochen und dann haben wir ja gesagt es ist so krass.

00:33:12: also du würdest eher dein Haus Schlüssel zu Hause vergessen als dein Handy Ja?

00:33:17: Aber immer der Gedanke wenn Du nicht zuerst daran denkst oh Gott jetzt kann ich da keine E-Mails abrufen während ich mal unter uns an der roten Ampel stehe sondern Im zweiten Step kommt dann, oh Gott!

00:33:30: Dann kann mich gar keiner erreichen.

00:33:32: Die Kinder wissen nicht wo ich bin.

00:33:33: Vielleicht haben die in der Zeit was... Also man ist ja so Sklave dieses Handys und ich sage dir eins auch wenn ich überhaupt nicht die Chance hätte während wir hier aufzeichnen an meine Handy zu gehen, E-Mail zu beantworten.

00:33:46: Wir sehen uns per Video ihr könnt es nicht sehen aber hier liegt es direkt neben mir.

00:33:52: totaler Spaß sind Ich kann's eh nicht benutzen Immer am Mann.

00:33:57: Das ist ein totaler Automatismus und wirklich krass, muss ich sagen!

00:34:02: Und das hat sich glaube ich oder unsere Kinder die nächste Generation wächst eben damit auf.

00:34:08: Die haben ja schon ab der Herr fünften sechsten Klasse würde ich mal sagen sind sie das auch gewohnt das Handy mitzunehmen weil Sie dann auf die Weiterführende schuldigen und ja unbedingt erreichbar sein müssen falls mal der Bus nicht fährt?

00:34:21: Eigentlich totaler Irrsinn,

00:34:22: oder?!

00:34:22: Total.

00:34:23: Und jetzt kommen wir zu einem anderen spannenden Punkt, das ist nämlich die Nachfolgen in der Generationen.

00:34:28: und wenn man sich zum Beispiel Gen Zee anschaut, die sind in den zwanzigern weiß so wie viele mittlerweile sich mental krank fühlen gestresst sind Angstzustände haben weil im Unterschied zu uns ich meine ich bin jetzt Anfang vierzig Wir sind ja ohne aufgewachsen können dass auch besser deuten was die sozialen Medien mit uns machen.

00:34:48: aber Diese Generation hat ja diese Lebenserfahrung auch gar nicht.

00:34:52: Das heißt, sie interpretieren auf die Dinge viel mehr anders.

00:34:55: D.h.,

00:34:56: sie vergleichen sind da mein psychologisches Problem mit Depression oder ich kenne genug Beispiele wo mir das Menschen gesagt haben in dem Alter und dann gibt es auch Studien dazu Und bei denen ganz klein ist es ja nochmal ein anderes Thema.

00:35:07: Ich meine...und da finde ich auch das Verhalten der Eltern macht so einen großen Unterschied.

00:35:11: Trotz alledem macht's natürlich noch vielmehr ein Unterschied dass wir auch diese Bildung unter Schule haben.

00:35:16: einige Länder unter anderem auch Australien, ich glaube England die soziale Medien bis sechzehn Verboten haben.

00:35:25: Das heißt du darfst vor sehziehend gar keine sozialen Medien anschauen und weil das ist so spannend, siehst bei meiner Nichte auch, ne?

00:35:32: Die schafft es nicht den Aufmerksamsten die Fokus zu halten!

00:35:35: Das Ding... Also oft spricht man von ADHD zum Beispiel also nicht bei ihr aber generell,

00:35:42: ne?!

00:35:43: Weil die sind, dass die Werden so trainiert bei uns Erwachsenen.

00:35:49: Das ist auch... Ja, und

00:35:52: das ist ja auch dieses Thema Social Media was sich total verändert hat.

00:35:55: Ich sag mal mit Ende, Mitte Ende zwanzig hab ich bei Facebook und dass es über zwanzich Jahre her mal ein tolles Foto hochgeladen mit dem Standort wo ich gerade war ne?

00:36:08: Und dann hat man das gemacht.

00:36:09: heutzutage das ist schon alter Hut für die jungen Leute.

00:36:12: Facebook viel zu langsam.

00:36:14: Ich habe mir jetzt Snapchat und TikTok runtergeladen, damit ich weiß was bei meinem ältesten Sohn mit neunzehnt alles Sache ist.

00:36:20: Ja?

00:36:21: Und über WhatsApp brauche ich mit ihm gar nicht mehr zu kommunizieren.

00:36:24: Es wird per Snapchat gemacht mal ganz schnell zack etwas abgesetzt.

00:36:27: drei Worte Also.

00:36:29: auch da hat sich ja schon wahnsinnig viel verändert so zwischen dieser einen Generation die jetzt zwischen mir und unseren Kindern liegt sag' ich meine es ist den Social Media.

00:36:39: kann das denn trotzdem was Gutes sein?

00:36:42: Es kann natürlich was Gutes sein, wenn man zu dem nutzt, was es eigentlich ist.

00:36:47: Ich nutze da als Informationsquelle und als Nachrichtenquelle zum Lernen von Dingen.

00:36:53: Man hat ja alles auf der Fingertip.

00:36:56: Man kann sich ja so viel aneignen.

00:36:58: Dafür muss man eben auch gewisse Sich-Ein-Umfeld schaffen, also einen Fleet schaffen im Social Media, wo man diese Quellen auch anzapft und sich nicht alles Mögliche anzeigen lassen kann.

00:37:07: Weil das ist oft gar nicht so sehr wie mit der KI die Information, die sie bringt auch kritisch zu hinterfragen.

00:37:14: Ist das jetzt wirklich richtig was ihr mir da sagt?

00:37:16: Und genauso ist es ja auch mit den sozialen Medien dass man eben Quellen hat für sich herauszusuchen und sagt wie das incredible sources also das heißt diese Quelle auf die kann ich nicht verlassen, dass der Inhalt stimmt na das ist das.

00:37:27: und ähm das ist halt die Frage ob junge Menschen diese Einschätzungsgabe haben.

00:37:33: und deswegen klar sind Sie hilfeich.

00:37:37: Und die Frage ist, was nutze ich Sie auch?

00:37:39: Nutze ich sie rein für meine lange Weile oder weil ich mich entertainen möchte.

00:37:44: Das ist ja auch auf dem Thema wir lassen uns briesen und das ist... Ich sehe es oft dann auch unter Bahnen wenn ich dann mal öffentliche Fahrer oder in der Ruhrbahn oder so von einem Reel zum nächsten Ist das ein wirklich kreativer Input?

00:37:54: und da ist immer die Frage Input Egoes Output?

00:37:57: Wenn Donald Schmahn in deinen Kopf reingeht, ich mein' ich will nicht bewerten!

00:38:02: Ich nutze das nicht für sowas und ich lass mich auch nicht sinnlos brieseln.

00:38:05: aber Was bringt denn dieses Entertainment wirklich für dich?

00:38:09: Also die Frage ist immer, was bringt es mir.

00:38:12: Also dass ich keine Ahnung, fünfzig Katzenvideos mehr anschaue... Ich liebe auch Tiere total!

00:38:19: Aber was ist wirklich diese Intention der Kinder?

00:38:20: Was soll mir das wirklich bringen?

00:38:22: Willst du ein Gefühl in mir auslösen und wenn man will lernen an diesem Punkt zu kommen wo wir uns das auch hinterfragen oder wir uns selber hinterfagen und sagen okay, ich gehe jetzt mit einer Intention auf die sozialen Medien weil ich etwas lesen will, weil ich was lernen will zu demondent Thema.

00:38:36: Und dann habe ich das gemacht, und es ist ein Win.

00:38:39: Dann ist es eine gewisse Entscheidung gewesen.

00:38:40: aber wenn es nur so sinnlos ist und ich sitze abends am Fernseher und nebenbei gucke ich Netflix und irgendwie ist mir langweilig und ich gucke mal was los in der Welt ist.

00:38:48: Dann frage ich mich, ist das die richtige Art und Weise oder soziale Medien zu konsumieren?

00:38:56: Ich habe gerade über mich selber nachgedacht, weil bei mir ist es tatsächlich so wenn die jüngeren Kinder abends im Bett sind und dann ist es manchmal so.

00:39:05: Ich würde sie jetzt gerne im Video zeigen aber ich mache mal das Geräusch zu der Szene die sich abends abspielt in der linken Hand das Smartphone und dann lasse ich mich aufs Sofa fallen Und dann beginnt für mich also ich sage mal wirklich so eine halbe Stunde Blödsinniges gucken in irgendwelchen sozialen Netzwerken und dann ist auch gut.

00:39:29: Und das ist wirklich so dieses Statt Trash TV zu gucken oder ich sage mal vielleicht so hekelt, mache brauche ich da eine halbe Stunde wie du sagst?

00:39:39: fünf

00:39:39: Katzenvideos und sieben Werbungen über neue Vekinis oder sonst irgendwas, was da so kommt.

00:39:45: Gott sei Dank gelingt mir dann, weil es mir irgendwann zu doof wird, einfach nach einer gewissen Zeit darauszugehen.

00:39:52: Für mich ist das manchmal richtig runtergekommen von den ganzen Entscheidungen, von dem ganzen Overload, den man über den Tag so bekommen hat.

00:40:01: Ist das okay wenn ich das für mich so sehe?

00:40:04: Du hast ganz interessant das angesprochen, genießt und zwar das Thema Entspannung.

00:40:10: Es ist so wie als wenn du dein Handy, dein Smartphone mit Entspannon assoziest.

00:40:17: Das ist wie ein Rituale ich setze mich auf Sofa, ich entspanne mich kurz jetzt.

00:40:23: die Frage ist wirklich eine Entspannung?

00:40:27: Vielleicht im ersten Moment eine Frage, die jeder sich selber beantworten darf oder du dir also was macht es mir?

00:40:34: Wie fühle ich mich nach einer halben Stunde?

00:40:36: Wie fühle ich mich nach einer halben Stunde Entertainment auf meinem Smartphone?

00:40:39: Wenn du dir diese Frage stellen kannst und die mal sieben Tage, die du hintereinander stellst.

00:40:43: Und dann kein gutes Gefühl dabei hast im Nachgang Dann ist die Frage Ist es genau das was für mich in Spannung und Bezug um dich bedeuten kann?

00:40:52: oder ist es nicht vielleicht etwas anderes?

00:40:54: Weil man darf sich vergessen Über neunzig Prozent aller Dinge die wir jeden Tag tun passieren unbewusst.

00:40:58: Es sind Gewohnheiten Rituale die sich aufgebaut haben über eine gewisse Zeit.

00:41:03: Und deswegen tun wir viele Dinge aus Gewohnheit heraus, es ist nachmittags um drei, ich trinke einen Kaffee, keine Ahnung, ich komme nach der Arbeit heim, ich dringe ein Glas Wein, Füße hoch... Also das sind Dinge, die wir uns angeeignet haben und sie sind auch nicht immer etwas Schlechtes.

00:41:15: aber Gewohnheiten können auch einen negativen Effekt unserer Gesundheit haben.

00:41:20: Das ist so spannend!

00:41:21: Man denkt man schaltet ab, aber du schaltest körperlich ab indem du sitzt und nichts tust.

00:41:27: Aber dein Geist nimmt ja Informationen auf Und man darf nicht vergessen, alles was du aufnimmst wird ja verarbeitet.

00:41:34: Und gerade zum Beispiel die letzten Minuten vor dem Schlafengehen sollte man auch oder würde ich dringend davon abraten Dinge zu konsumieren, die dich in irgendeiner Form aufführen lassen also die Nachrichten

00:41:45: z.B.,

00:41:46: irgendwas was sie psychisch irgendwie nervös macht Also Dinge, die sich in irgender Form unruhig werden lassen Nicht konsumiert vom schlafen gehen Denn all das nimmt dein Gehirn mit und sein Unterbewusstsein, es wird verarbeitelt.

00:41:59: Und die Frage ist, was passiert daraus?

00:42:00: Ich meine das sind ja alles Dinge, die gespeichert werden.

00:42:03: Also dann lieber etwas tun, was dir selber wirklich hilft... Was kann ich für mich tun um den Tag abzuschalten in einer positiven Art und Weise?

00:42:15: Und keiner kann mir... Ich habe noch von niemandem gehört dass mir jemand sagt abends um elf eine Stunde Handy YouTube... Super!

00:42:21: Fühl' mich richtig gut!

00:42:22: Hatte jetzt so richtig was gebracht!

00:42:24: Ich hatte gestern wieder einen Fortrag gehabt.

00:42:25: da ging es genau um das Thema.

00:42:26: der hat gesagt wenn nicht abends der Teilnehmer eine dreiviertel Stunde YouTube Shorts mir schaue, dann kann ich nicht ruhig schlafen und das setzt sich oder führt fort in den Tag danach.

00:42:41: Man nimmt das vielleicht bewusst gar nicht wahr.

00:42:43: aber wenn du diesen Schritt zurückgehst und mal wirklich anfängst zu reflektieren für dich und guckst, okay was macht das wirklich mit mir?

00:42:50: Und mal so ein Wiesn-Test machst.

00:42:52: Weißt du für dich so?

00:42:53: Mit schreibe ich mir mal sieben Tage ineinander muss man sich vielleicht einen Alarm stellen dass man nicht vergisst und dann liegt ein Settel auf einer Stuhlflade neben dem Bettschirchen und dann wirklich auch sich bewusst reflektieren und sagen Okay wie fühle ich mich jetzt danach nach diesen dreißig Minuten?

00:43:07: Das fühlt mich echt gut super!

00:43:08: Dann duet, mach's für dich.

00:43:11: aber wenn Du nicht gut schläfst Wenn Du Dich nicht gut fühlst weil Du das Gefühl hast um gerade Frauen haben wir oft, wir haben eh nie genug gemacht.

00:43:20: Ich hab neun Sachen auf meiner To-do-Liste erreicht und eine Sache nicht!

00:43:27: Und das heißt diese eine Sache nehme ich mit in den Abend.

00:43:29: Super hätte ich mal die eine Sache noch geschafft.

00:43:32: Auch da sich wieder den Fokus zu schiften... Ein Punkt möchte ich nur sagen denn hier ist das Thema On Demand.

00:43:39: Dieses großes Thema ist auch viele Menschen geben so viel Geld mittlerweile aus weil bei dieses sozialen Medien ist es ja wie ein Online Shop geworden Buy this on a click, kauf das in dem Click.

00:43:47: Weißt du wie schnell die Klappe ist?

00:43:48: Klar!

00:43:48: Kannst du für sinnlose Sachen in dem Moment wirklich irgendeinen Gefühl für dich ausgelöst?

00:43:52: und dann denkst du, was?

00:43:54: Diesen neuen Journal, dass auch ich unbedingt oder diese tollen Bleachingsachen für meine Zähne... Und dann kaufen wir das im Moment vielleicht, weil es abends um elf ist und wir eh müde sind.

00:44:03: und ach komm auf den Klick kostet ja noch zehn Euro.

00:44:05: Jetzt macht das aber mal jeden Abend.

00:44:07: Wie viele Dinge hat man zu Hause dann, die wir gar nicht brauchen Weil es auch uns zu einfach gemacht wird, wieder zum Punkt.

00:44:14: Was wollen die Tech-Hersteller?

00:44:19: Die wollen das wieder hängen bleiben!

00:44:22: Deren Ziel ist nicht, dass wir gesund bleiben.

00:44:26: Das findet auch immer mehr Kritik.

00:44:31: Ja und weißt du, ich war mir so sicher dass ich alles gut und richtig mache.

00:44:34: Aber du hast ja wirklich total recht.

00:44:37: es ist wirklich so oh Gott wie viele Werbung man sich reinzieht und wirklich überlegt.

00:44:44: Ich kauf da jetzt nicht so viel, aber es ist schon Wahnsinn.

00:44:48: Pass auf!

00:44:48: Ich würde gerne eine Sache mit dir machen und zwar eine kurze Schnellfragerunde bevor wir gleich noch einmal zum Thema Unternehmung Führungskräfte kommen.

00:44:57: welche Rolle die eigentlich in den ganzen Spielen?

00:44:59: und ich als Arbeitnehmer.

00:45:01: Kurze Schnelfrage Runde du sagst Gesundheit ist kein Ziel sondern ein Lebensstil.

00:45:08: Kann ich diesen Stil noch lernen?

00:45:11: Natürlich Du bist lernfähig bis zu dem Tag, wo du stirbst.

00:45:16: Du kannst Dinge natürlich verändern!

00:45:18: Du kannst dein Lebensstil hast du selber in der Hand.

00:45:22: Also fangen wir an würde ich sagen und vielleicht auch mit deiner Hilfe.

00:45:25: zweite Schnellfrage runde Frage Glaubst du Konzentration oder Schnelligkeit?

00:45:32: Welches von beiden

00:45:34: ist

00:45:34: oder wird bald eine super Kraft sein?

00:45:37: Definitiv Konzentrazen Liebe eben mich eben schon gesagt hatte muss intelligenter WKI.

00:45:44: Umso mehr müssen wir lernen, unsere Aufmerksamkeit bewusst auch zu steuern.

00:45:49: Dass eben das Popcorn Brain wie ich von dir gelernt habe ein bisschen zur Ruhe kommt.

00:45:55: Schnell Frage!

00:45:56: Wann warst du zuletzt einen ganzen Tag offline?

00:46:00: Im Urlaub aus Addinien?

00:46:04: Wie fühlt sich das für dich an?

00:46:06: Befreiend tatsächlich befreiend gleich.

00:46:12: Gibt es in deinem Leben eine digitale Gewohnheit, auf die du nie wieder verzichten wollen würdest und auf jeden Fall bei behält?

00:46:27: Du hast gerade große Denkblasen gehabt.

00:46:31: Auch das was dir spontan einfällt.

00:46:32: also von denen du noch einer hast wo du sagst die behalte ich auf jeden fall bei.

00:46:38: Also eine digitalle Gewohnigkeit ist definitiv sich einen analogen Bäcker zu kaufen.

00:46:44: Der uns davon, weil viele sagen ja ich habe mein Handy im Schlafzimmer, weil ich mich da von wecken lasse und es gibt tolle auch so Sunrise Alarm-Clocks also Bäcker mit Sonnenaufgangsfunktionen die einem wirklich sanft und leicht wach machen oder auch jeder analoge Bäcker hat einen netten schönen Ton der... Also das heißt du musst ein händigem SchlafZimmer haben und ich hab so meine Chemie aus dem Schlaf Zimmer verbannt.

00:47:06: und wieso das wichtig ist haben wir schon besprochen?

00:47:08: Das würde ich... Und darf ich noch eine Sache sagen?

00:47:11: Ja klar!

00:47:14: Ist nicht eine digitale Gewohnheit, aber es hilft den Fokus zu trainieren.

00:47:18: Das ist tatsächlich das Eisbaden für mich.

00:47:21: Da müssten wir eigentlich noch mal einen anderen Podcast machen weil ich bin so... Also für mich ist das Eisbadenehr der Gegenpol zu dem ganzen digitalen Weil Es hilft mir in den Körper zu kommen.

00:47:30: also Ich muss ja hier und jetzt präsent sein In dem Moment Es verbindet mich wieder mit mir selbst.

00:47:37: Also das ist, wir verlieren durch die ganze digitale Welt.

00:47:41: Es hilft mir innerhalb von fünf Minuten einen Zustand zu erreichen im Gehirn der den ganzen Tag anhält.

00:47:47: Das heißt es gibt natürliches Dopamin während uns die digitalen Geräte-Dopamine wegziehen.

00:47:52: Das wird ja immer weniger dadurch und ich kriege so einen... Es hat an den Tagen wo ich gehe so ein... Ich bin in so einem Tunnel drin, da musst du vorstellen wie wenn du eine Lichtschalter am Gehörn anmachst Und der ist dann an.

00:48:05: Der ist an den ganzen Tag und ich bin so fokussiert, Dennis!

00:48:09: Ich bin doppelt zur Leistungsfähigkeit.

00:48:11: Ich brauche keinen Kaffee oder Zucker.

00:48:13: Eigentlich keine Pause, ne?

00:48:15: Ja.

00:48:16: Ich weiß es kontrovers, denn nicht jeder mag die Kälte... Aber diese digitale Resilienz durch das Eisbaden als Analog zu dem ganzen Digital finde ich riesengroße Gamechanger.

00:48:29: Ich kann das

00:48:34: total nachvollziehen.

00:48:35: Auch wenn ich mir im Moment noch nicht vorstellen könnte, mich wirklich in so ein... Da hab' ich immer so fragen wir schweifen ab Daniela aber wo machst du das?

00:48:43: Hast Du einen Becken zu Hause wo du da was du immer auf zehn Grad hältst oder

00:48:48: so?

00:48:49: Nein!

00:48:50: Denn für mich ist die Beziehung zur Natur ganz wichtig.

00:48:52: Das heißt ich gehe per se raus in den Einfluss hier bei uns in dem Eisbach in München.

00:48:58: Jetzt muss man natürlich sagen, es ist Kaltbaden.

00:49:01: Aber mir ist wichtig nach draußen zu gehen und auch die Verbindung mit anderen.

00:49:07: Zum Einen ist es schön, alleine sich zu verbinden.

00:49:09: aber Eisbaden hat ja auch gerade im Winter seine Risiken.

00:49:13: Das heißt, mit anderen Menschen zu gehen ist wichtig.

00:49:15: Die Community dadurch, die man aufbaut, das ist so was Tolles.

00:49:19: Es ist ein Ritual, was ich aus meinem Leben nicht mehr wegdenken mag.

00:49:25: Ich bin jetzt drei Jahren dabei Und ich hab über dreihundert Dipps gemacht, also für mich gibt's... Ich freu' mich echt schon wieder wenn die Herbst-Saison beginnt.

00:49:31: Weil jetzt ist es natürlich sehr auffrischend und by the way beschleifen

00:49:35: vom Thema ab.

00:49:35: aber

00:49:36: du kannst auch mit kalter Bühne schon anfangen.

00:49:39: Ich hätte gerne eine Tonne!

00:49:41: Ich merke schon dass mir diese... Mir fehlt das schon im Sommer?

00:49:46: Wenn ich auf irgendwelchen Longjabbit Festival bin dann gehe ich schon grundsätzlich immer rein wie in die letzten Wochen.

00:49:51: Mir fehlt, weil dieser Effekt nicht da ist.

00:49:54: Also diesen Effekt den ich damit erzielen kann So nicht herstellen, auch nicht durch Sport.

00:49:58: Den kann ich durch nichts anderes herstellen für mich und deswegen freue ich mich echt schon wieder auf die Herbstsaison wenn die Temperaturen runtergehen so auf fünfzehn Grad und langsam zwölf bis dann halt irgendwann richtig kalt.

00:50:08: also und die ganzen Benefits natürlich das

00:50:12: ist gut.

00:50:12: Alte Anjela!

00:50:13: Ich merke du bist die Fachfrau für sämtliche Lebensvangelung.

00:50:17: Geviti hast Du auch gerade noch angesprochen?

00:50:19: Ja Ich bin ganz fest der Überzeugung, dass wir uns wieder hören werden in ein bis siebzehn Podcasts zu einem bis sieben anderen Themen.

00:50:29: Aber letztendlich alle auch so ein bisschen miteinander zu tun haben nämlich eigentlich auch mit Achtsamkeit ja?

00:50:35: Mit Resilienz und dem ganzen.

00:50:38: einen letzten Punkt würde ich dennoch gerne ganz kurz ansprechen.

00:50:42: Und zwar was wünschst du dir für die Arbeitswelt der Zukunft?

00:50:47: Was wünsche du dir vor allem für Arbeitnehmer von Unternehmen und Führungskräften in Bezug auf diese digitale Balance.

00:50:59: Ich wünsche mir, dass Unternehmen verstehen, das ist im digitalen Zeitalter, dass der Mensch nicht vergessen werden kann.

00:51:09: Dass der Mensch ein essenzieller Teil davon ist.

00:51:11: Und der Mensch ist die wichtigste Ressource eines Unternehmens.

00:51:17: Das heißt, die technischen Skills sind wichtig Die Prozessoptimierung ist auch wichtig, aber es ist genauso wichtig den Menschen mitzunehmen, ihm zu zeigen wie er digitale Resilienz und vor allem auch digitale Selbstführung aufbauen kann.

00:51:30: Wenn man das schafft dann kann man das volle Potenzial sein des Mitarbeitenden schöpfen und das hilft ja dem ganzen Unternehmen in der Innovationen, in der Wachstumsfähigkeit und allen anderen Themen.

00:51:43: auch deswegen... Man darf es nicht hin runterfallen lassen.

00:51:47: So viele Unternehmen fokussieren sich nur auf genau das Thema Transformation, der Tech Skills aber den Menschen, KC und seiner Fähigkeit zu wirklich das Potenzial zu nutzen um gesund, mental gesund zu bleiben, fokusiert und nachhaltig leistungsfähig.

00:52:03: diesen Wunsch habe ich dass die Unternehmen da auch mehr ein Auge drauf führen und priorisieren.

00:52:07: Und wenn ihr jetzt sagt, ja das wollen wir angehen dieses Thema in unserem Unternehmen.

00:52:11: Da ist Daniela Ullmann sehr gerne behilflich.

00:52:15: wie gesagt alle Tipps allen Links all das was wir besprochen haben fassen wir noch mal zusammen kommen hier unter den Podcast und dann könnt ihr einfach drauf klicken.

00:52:25: Und Daniela, ich sag mal so.

00:52:27: Ich habe heute wirklich gelernt digitale Balance das bedeutet nicht Smartphone oder sämtliche Technik aus dem Fenster zu werfen sondern eigentlich geht es darum ganz bewusst zu entscheiden wann uns digitale Helfer unterstützen Wann sie uns ausbremsen und für mich auch in der Arbeitswelt ganz klar ein Fokus zu setzen und die Konzentration auf einen Thema zu lenken und eben kein Popcorn Brain zu haben.

00:52:55: Und bedanke mich ganz herzlich, dass du bei mir warst.

00:52:58: Ich danke dir, dass wir diesen Raum aufmachen durften für dieses Thema und dank dir für deine Offenheit!

00:53:03: Und ich fand es ein richtig schönes, kurzweiliges Gespräch und der Fragen hat darf Sie gerne stellen im Nachgang.

00:53:10: Ja und jetzt wissen ja auch wo Du Eisbaden und Achtsamkeit das die Kombination einfach nur gut sein kann?

00:53:16: Was ist die energetische Präsenz, die ich eingangs sagte damit auch zu tun hat?

00:53:20: Das besprechen wir im nächsten Podcast oder?

00:53:22: Super spannend.

00:53:23: sehr sehr gerne

00:53:25: Daniela Ullmann, ich danke dir.

00:53:26: Und für euch eine gesunde Zeit einen wunderbaren Tag und wir hören uns!

00:53:31: Macht's gut!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.